Lokalsport

Tischtennis Ketsch hat die Aufstiegsrelegation zur Oberliga nach dem 8:4 in Gamshurst erreicht / Entscheidungsspiele Anfang Mai

TTC-Frauen sind am Ziel

Trotz eines ganz starken Elias Hartmann verlor der TTC Ketsch in der Tischtennis-Oberliga mit 6:9 beim TTV Ettlingen. „Ein Punkt wäre nicht unverdient gewesen“, meinte TTC-Kapitän Timo Berger nach der dreieinhalbstündigen Partie mit fünf Fünfsatzspielen.

Ohne Christoph Schröder und Ulf Mertens geriet Ketsch wie gewohnt mit 1:2 in den Doppeln in Rückstand. Nur Alexander Krieger/Robin Maier gewannen mit 3:1 gegen das Einser-Doppel Daniel Weiskopf/Vaclav Frydrych. Im oberen Paarkreuz verlor Timo Berger jeweils 1:3 gegen Weiskopf und Frydrych. Krieger setzte sich mit 3:2 (11:7) gegen Frydrych durch, verlor aber 1:3 gegen Weiskopf. In der Mitte kamen zunächst keine Punkte, dann verkürzte das starke untere Paarkreuz auf 4:5. Maier setzte sich gegen Jan Ebentheuer-Barceló 3:2 (11:7) durch, Elisas Hartmann bezwang Norman Schreck ebenfalls 3:2 (11:6).

Im zweiten Einzeldurchgang lieferte sich Timo Müller ein spektakuläres Match mit Jonas Fürst, das der Ketscher mit 3:2 (11:8) für sich entschied. Nachdem der bärenstarke Elias Hartmann Ebentheuer-Barceló keine Chance gelassen hatte, vermochte Robin Maier eine 2:1-Führung gegen Schreck nicht zu halten und unterlag 2:3 (6:11). „Im Schlussdoppel hätten wir gute Chancen gehabt“, bedauerte Timo Berger.

Nun soll im letzten Saisonspiel am kommenden Samstag (18 Uhr, Turnhalle am Rathaus) das einzige Erfolgserlebnis gelingen. Zu Gast ist der Tabellenvorletzte TTC Klein-steinbach/Singen. Ohne Krieger und Schröder gab es im Hinspiel ein 2:9, das war einer von zwei Siegen des Mitabsteigers. Damals war allerdings noch Dejan Dujakovic dabei, der mittlerweile nicht mehr für Kleinsteinbach/Singen spielt. „Wenn wir so spielen wie zuletzt, haben wir guten Chancen auf einen Sieg“, meinte Berger. Auch von den Ranglistenpunkten her ist es eine Partie auf Augenhöhe.

Die Frauen des TTC Ketsch haben sich die Vizemeisterschaft in der Badenliga mit einem 8:4-Erfolg beim TTV Gamshurst endgültig gesichert und sich das mit für die Aufstiegsspiele in die Oberliga am 5./6. Mai qualifiziert. Trotz der guten Ausgangsposition waren die Ketscherinnen vor der Partie nervös. „Letztes Jahr haben wir die Relegation ja auch versemmelt“, erinnerte sich Jasmina Simon. Da Kathrin Thome noch immer wegen Krankheit nicht einsatzfähig ist, musste die gerade 18 Jahre alt gewordene Lisa Prautzsch einspringen. Sie ist nach langer Knieverletzung noch nicht in alter Form. Doch Jasmina Simon und Melanie Berger holten im Doppel und Einzel alle Punkte, und auch Jessica Reinbold gewann zwei von drei Einzeln. Sie setzte mit 11:9 im fünften Satz gegen Gamshursts Nummer eins, Julia Lubitz, den Schlusspunkt.

„Wir sind super happy, dass wir nach den vielen krankheitsbedingten Ausfällen Zweiter geworden sind“, sagte Simon. Meister TTC Weinheim war nicht zu gefährden, insofern ist Platz zwei das Optimum. „Wir müssen abwarten, welche Gegner in der Relegation auf uns warten“, meinte sie zu den Aufstiegschancen.

Ohne Druck ins letzte Spiel

Ohne Druck können die Ketscherinnen im letzten Badenliga-Spiel am Sonntag um 14 Uhr den TV St. Georgen empfangen. Im Hinspiel gelang zu dritt ein 8:4-Erfolg, doch die Südbadenerinnen sind seitdem stärker geworden, was der 8:3-Erfolg zuletzt in Rastatt beweist. „Wir sehen das Spiel als gute Vorbereitung auf das Finale im Verbandspokal und die Relegation“, sagt Jasmina Simon.

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