Lokalsport

Der Gegner Wehen Wiesbaden hat sich stabilisiert

Umstellung macht Hoffnung

Archivartikel

Die Lage hat sich verbessert: Der SV Wehen Wiesbaden – als Tabellendritter der abgelaufenen 3. Liga-Saison in das Unterhaus aufgestiegen – schöpft nach den vergangenen drei Partien wieder Hoffnung, obwohl er immer noch auf dem letzten Tabellenplatz rangiert. Nachdem die Mannschaft von Trainer Rüdiger Rehm große Anlaufschwierigkeiten hatte, gelangen ihr zuletzt Siege gegen Mitaufsteiger Osnabrück (2:0) und den Aufstiegsaspiranten VfB Stuttgart (2:1) sowie ein torloses Remis gegen Heidenheim.

Nach der Systemumstellung, die Trainer Rüdiger Rehm nach dem desaströsen 0:5 vor heimischem Publikum gegen Regensburg vorgenommen hat – inzwischen agiert er mit einer 3-4-3-Taktik, hat sich mittlerweile besonders die Defensive stabilisiert: Gab es in den ersten sieben Partien insgesamt 23 Gegentore, spielten die Hessen danach in zwei von drei Partien zu Null. Dabei profitiert der Liga-Neuling auch vom neuen Schlussmann Heinz Lindner, der schon das Trikot der österreichischen Nationalmannschaft trug und viel Ruhe ausstrahlt. Im Angriff kann sich der SVWW auf Manuel Schäffler verlassen. Doch sollte sich der Goalgetter verletzen, dann fehlen Rehm in vorderster Front die Alternativen. In einem Pflichtspiel standen sich beide Mannschaften in der 2. Liga noch nicht gegenüber. Am 18. Februar 2012 – das bisher letzte Aufeinandertreffen – gewann der SVS damals noch in der 3. Liga auswärts mit 4:0. Der aktuelle SVS-Torwarttrainer Daniel Ischdonat stand damals noch zwischen den Pfosten und Reserve-Coach Frank Löning war dreifach erfolgreich. Am Ende dieser Saison stieg Sandhausen in die 2. Liga auf. mjw

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