Lokalsport

Handball-Badenliga HG II mit zu vielen Gegentoren

UnerklärlicheAussetzer

Archivartikel

Die HG Oftersheim/Schwetzingen II musste in der Badenliga unnötigerweise Federn lassen. Bei der TSG Wiesloch leistete sie sich ab dem 19:24 (39.) eine fast komplette Auszeit, die mit technischen Fehlern und Fehlwürfen stark durchsetzt war. Erst nach dem 28:25 (51.) wurde auf Gästeseite der normale Betrieb wieder aufgenommen, aber die TSG setzte ständig die Gegentreffer und die HG verlor 31:35 (19:15).

HG-Trainer Frederik Fehrenbach polterte: „Natürlich schießen wir in zwölf Minuten nur ein Tor, aber wenn wir auswärts 31 Tore erzielen, müssen wir gewinnen. Unsere Abwehr war in Hälfte 2 ganz schwach. Es fehlten Aggressivität und der Biss. Wie es dazu kommt, kann ich mir nicht erklären. 35 Gegentore können nicht unser Anspruch sein.“

Erst Gegner im Griff gehabt

Dabei hatte der Gast gut vorgelegt, schien über 3:7 und 7:13 Partie und Gegner im Griff zu haben, leistete sich danach nur wenige Ausrutscher, so dass die Hausherren kaum Boden bis zur Pause gut machen konnten. „Wir können uns nur selber schlagen“, meinte dann auch HG-Chef Peter Knapp, der am Kampfgericht eingesetzt war. Und in der Tat kam nahc vier Ballverlust die TSG 19:20 heran. Aber beim erwähnten 19:24 sah noch nichts danach aus, dass dieses Match noch in die Binsen gehen sollte.

Doch während die HG-Akteure nun einen Ball nach dem anderen heranschenkten, etliche „Freie“ verbliesen, startete Wiesloch einen Sturmlauf. Treibende Kraft in Abwehr und auf allen Rückraumpositionen war der frühere HG-Drittliga-Spieler Kevin Körner, der sein Team zum letztlich dann souveränen Sieg führte.

HG: Hoppe, Herb; Micke (7), Gartner (1), Lux (3), Hirsch (1), Fink (3), Lemke (6), Meyer (7), Gerischer, Wiegand (2/2), Hafer (1), Hahne. mj

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