Lokalsport

Fußball Zweitligist SV Sandhausen erreicht gestern Abend im Testspiel gegen den Bundesligisten VfB Stuttgart ein 1:1

Verlaat empfiehlt sich mit Treffer

Archivartikel

Der SV Sandhausen ist eineinhalb Wochen vor dem Saisonstart der 2. Fußball-Bundesliga auf einem guten Weg: Gestern Abend spielte die Mannschaft von Trainer Kenan Kocak in einem trotz der Hitze munteren Testspiel zu Hause gegen den Erstligisten VfB Stuttgart 1:1 (1:0).

Dabei zeigten die Sandhäuser vor rund 3000 Zuschauern eine ordentliche Vorstellung und waren im ersten Spielabschnitt sogar die effektivere Mannschaft. Ausgerechnet Neuzugang Jesper Verlaat, dessen Vater Frank einst für den VfB spielte, traf nach einem Eckball per Kopf zur Führung (38.).

Nach der Pause schalteten die Gäste trotz zahlreicher Wechsel einen Gang hoch und spielten mehr und mehr ihre individuellen Stärken aus. Der Fallrückzieher von Neuzugang Gonzales war der optische Höhepunkt des Spiels. Doch danach fanden die Hausherren wieder mehr ins Spiel zurück und hatten selbst noch mehrere gute Einschussmöglichkeiten, unter anderem zweimal durch Fabian Schleusener.

Innenverteidiger Jesper Verlaat freute sich, dass er getroffen hatte und war mit seiner Leistung zufrieden: „In der ersten Halbzeit haben wir nichts zugelassen.“ Inwieweit er sich mit diesem Auftritt für die erste Elf im Auftaktspiel bei der SpVgg Greuther Fürth (Samstag, 4. August) dran ist, wollte er nicht einschätzen. „Da müssen sie den Trainer fragen, das Einzige, was ich machen kann, ist weiter arbeiten.“

So sah es auch Stürmer Karim Guedé so, der aus Freiburg an den Hardtwald wechselte und ebenfalls in der ersten Hälfte ran durfte. „Ich bin hier gut aufgenommen worden und fühle mich sehr wohl. Ich kann mich nur weiter im Training präsentieren und dem Trainer anbieten.“

Dafür, dass elf Neuzugänge zu integrieren gewesen seien, sei die Mannschaft schon recht weit, ist seine Einschätzung. „Wir müssen uns noch weiter zusammenfinden, dann werden wir bald gut harmonieren“, glaubt er.

In dem Testspiel wechselten beide Trainer in der zweiten Hälfte quasi komplett durch. Bei den Stuttgartern kamen schließlich auch noch die prominenten Neuzugänge Daniel Didavi und Gonzalo Castro zum Einsatz. ali

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