Lokalsport

Fußball-Relegation Hockenheim spielt 4:4 gegen den Polizei SV Mannheim und hat das Ziel A-Klasse weiter vor Augen

VfL hält sich alle Chancen auf den Aufstieg offen

Der VfL Hockenheim hat Teil eins der Aufstiegs-Relegation in die Fußball-Kreisklasse A mit einem 4:4-Remis gegen den Polizei SV Mannheim bestritten, was beiden Mannschaften die Optionen auf den Aufstieg offenhält.

Vor beachtlicher Kulisse auf neutralem Feld in Laudenbach starteten beide Mannschaften mit einer Abtastphase. Doch immer mehr nahmen die Hockenheimer das Heft in die Hand und setzten den Polizei SV Mannheim unter Druck. VfL-Kapitän Valentin Folz brach in der 22. Minute den Bann und erzielte das 1:0.

Die Mannheimer kamen zunächst nicht zu herausgespielten Torchancen, profitierten jedoch davon, dass sich die Hintermannschaft der Rennstädter selbst in Schwierigkeiten brachte und zu inkonsequent agierte. Einen dieser Fehler nutzte Dennis Shackley zum Ausgleich (29.). Doch der VfL war keineswegs geschockt und sendete umgehend ein dickes Ausrufezeichen, als Safaa Alazawi über links zur erneuten VfL-Führung traf (30.). Dann trug sich auch Hockenheims Torhüter Justin Olson in die Scorerliste ein: Sein weiter Ball landete bei Folz, der nicht lange fackelte und zum 3:1 einschoss (39.).

Tempo Tribut gezollt

Es wäre ein optimaler Spielstand für die kühlen Pausengetränke gewesen, doch erneut war es eine Unachtsamkeit, der VfL bekam den Ball nicht aus dem Strafraum und Isaac Osunde verkürzte für den Polizei SV auf 3:2 (45.+2). Doch keine 60 Sekunden später markierte Kevin Grassel den 4:2-Pausenstand (45.+3).

Nach dem Seitenwechsel mussten die Hockenheimer dem hohen Tempo der ersten Hälfte Tribut zollen. Die verletzungsbedingte Auswechslung von Nick Schlegel brachte die Hockenheimer zudem aus dem Rhythmus. Erneut Shackley war es, der aus 20 Metern abzog und zum 4:3-Anschlusstreffer einschoss (68.). VfL-Trainer Uwe Zahn wechselte dreimal aus, doch frischer Wind kam nicht in die Partie der Grün-Weißen. Im Gegenteil, der VfL kam kaum noch aus der eigenen Hälfte heraus, geschweige denn zu eigenen Torchancen. Es kam, wie es kommen musste: In der zweiten Minute der Nachspielzeit glich Yannik Kramer nach einer Standardsituation per Kopf zum 4:4 aus (90.+2) – ein am Ende gerechtes Endresultat. wy

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