Lokalsport

Fußball-Kreisklasse A Personalnot beim SV Rohrhof / 19 Gegentreffer in vier Partien

Von bester Abwehr nun weit entfernt

Von Woche zu Woche kämpft der SV Rohrhof mehr mit Personalnöten. Ausgerechnet zum Spiel beim Aufstiegsaspiranten VfR Mannheim II (1:7) musste Trainer Daniel Katsch neun Stammspieler ersetzen und gar zwei Spieler aus der zweiten Mannschaft ins Rennen werfen. „Und dann saßen da noch der 53-jährige Jörg Unger und ich auf der Bank“, unterstreicht Katsch die Misere.

Dass dann im Gegensatz dazu die Mannheimer gar noch Unterstützung aus der Verbandsliga-Mannschaft erhielten, verschärfte die Diskrepanz der beiden Ligakonkurrenten nur noch. Der SV Rohrhof wurde vom VfR Mannheim II förmlich überrollt und musste einen 0:5-Pausenrückstand verkraften. Erst Mitte der zweiten Spielhälfte sorgte Marcus Trinkmann auf Vorlage von Katsch nach einem Konter für den Anschlusstreffer zum 1:7. Neben sechs beruflich und privat verhinderten Spielern, stecken mit Christian Krupp (Muskelfaserriss), Daniele Parisi (Entzündung im Knie) und Oliver Niemiro (Knieprobleme) zudem noch drei weitere Stammspieler im Lazarett. „Dadurch musste ich die Spieler, die nach Verletzungen wieder zurückgekommen sind, jetzt gleich reinschmeißen“, schildert Katsch. „Auf diese Weise sind wir in der letzten halben Stunde konditionell einfach nicht mehr auf der Höhe.“

Katsch verlängert Kontrakt

In den letzten vier Spielen kassierte der bislang als beste Abwehr gepriesene SV Rohrhof 19 Einschüsse und hat den imaginären Titel dafür weitergereicht. Ziele in Richtung eines Tabellenplatzes gibt Katsch, der im Übrigen seinen Vertrag in Rohrhof verlängert hat, nicht aus: „Wir wollen natürlich jedes Spiel gewinnen und das Maximum rausholen.“ Am Sonntag erwartet der SV Rohrhof zu einem kleinen Derby den FV Brühl II, der personell eine vergleichbare Ausgangslage besitzt. Im Gipfeltreffen der Rumpftruppen setzt Katsch wenigstens auf den Heimvorteil. „Wir sind seit einem halben Jahr auf unserem Platz ungeschlagen. Das wollen wir beibehalten“, sagt er. Mit der Vergabe der Auf- und Abstiegsplätze reden die Klubs aus dem Verbreitungsgebiet dieser Zeitung nicht mehr mit. Dennoch können sie für genau die darin involvierten Vereine noch das Zünglein an der Waage darstellen. Die SG Oftersheim könnte dem Aufstiegsaspiranten FC Hochstätt Türkspor ebenso in die Suppe spucken, wie der KSC Schwetzingen dem abstiegsbedrohten SV 98/07 Seckenheim. Der SV Altlußheim seinerseits kann den FC Viktoria Neckarhausen ganz dick in den Schlamassel hineinschießen. wy

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