Lokalsport

Handball-Badenliga HSV Hockenheim unterliegt beim Tabellenführer HC Neuenbürg mit 24:27 (10:17) / Pausenrückstand zu hoch

Wieder kein Happy End – trotz guter zweiter Hälfte

Die Reise in den Schwarzwald hat sich für die HSV-Handballer nicht gelohnt. Am Ende unterlagen sie dem Badenliga-Klassenprimus HC Neuenbürg 24:27 (10:17).

„Wir wollten hinten stabil und hochkonzentriert in der Abwehr stehen und dann im Angriff überlegt unsere Spielzüge vortragen. Das ist uns in der ersten Halbzeit nicht gelungen. Und dann wird es schwer, gegen einen solchen Gegner einen Sieben-Tore-Rückstand noch aufzuholen“, bilanzierte Trainer Admir Kalabic.

Die Zuschauer bekamen zwei unterschiedlich Halbzeiten zu sehen. In Hälfte eins war der HCN die deutlich überlegene Mannschaft, kam aus dem Rückraum zu einfachen Toren oder schaffte es immer wieder, den eigenen Kreisläufer in Szene zu setzen. Hockenheim dagegen tat sich im Angriff schwer, die Lücken in der gegnerischen Abwehr zu finden. Zudem vergab es vier 100-prozentige Torchancen. Auch das Rückzugsverhalten war nicht optimal, was die Gastgeber mit erster und zweiter Welle gnadenlos ausnutzten.

Kalabic schien in der Kabine die richtigen Worte gefunden zu haben. Doch zunächst mussten der HSV die Disqualifikation von Rouven Müller (36.) verkraften. Neuenbürg baute seinen Vorsprung aus (22:13) aus.

Punktgewinn war möglich

Dann folgte die stärkste Phase der Gäste. Mit fünf Treffern in Folge setzte der HSV zur Aufholjagd an (22:18). Eine offensivere Deckungsvariante schien die Neuenbürger zu verunsichern, die Anspiele an den Kreis wurden unterbunden. Beim 25:22 durch Tim Anschütz (56.) schien ein Punktgewinn möglich, die ganz große Wende sollte aber ausbleiben. Zu clever agierte der HCN in der Schlussphase. Kalabic spekulierte: „Wer weiß was möglich gewesen wäre, wenn wir die erste Hälfte nicht komplett verschlafen hätten. Auf die Leistungdanach können wir aufbauen und das Positive mitnehmen.“

HSV: Sowden; Hoffmann (5), Rech, Ziegler, Anschütz (2), Leibnitz (1), Müller (3), Fischer (1), Kraut, Gubernatis (1), Diehm (2), Erles (8/4), Kalabic (1). sk

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