Lokalsport

Handball-Badenliga HG Oftersheim/Schwetzingen II muss sich in Friedrichsfeld mit 24:30 geschlagen geben

„Wir haben eine katastrophale Abwehr gestellt“

Handballspielen an einem Freitagabend? „Das ist doch schlecht für alle“, brachte es Schiedsrichter Marco Wolf für alle Beteiligten auf einen Nenner. Das absolute Verbot jeglicher Klebmittel, auch in der Badenliga, ist jeglicher Spielkultur abträglich? „Bei uns hat noch keiner ohne Harz gut gespielt, wir auch nicht“, hielt ein Friedrichsfelder Funktionär fest, der wenigstens versuchte, etwas gegen den rutschigen Boden zu unternehmen. Doch sein TVF kam mit dem Heimvorteil im Rücken mit den Verhältnissen erheblich besser zurecht und fügte der HG Oftersheim/Schwetzingen II mit 30:24 (16:13) eine weitere schmerzliche Niederlage zu.

Denn obwohl das TVF-Spiel vom Start weg extrem mängelbehaftet war, schafften es die Mannheimer Akteure, in einer Viertelstunde neunmal zu treffen, die Gäste brachten es hingegen nur auf drei Tore. „Wir haben eine katastrophale Abwehr gestellt“, beschwerte sich HG-Coach Frederik Fehrenbach. Dass seine Jungs es anders können, zeigten sie nach Umstellung auf eine 6:0-Deckungsformation und dem Einsatz des zusätzlichen Feldspielers, verkürzten auf 10:8 (20.) und 13:12 (27.).

Doch immer, wenn der Anschluss geschafft war, lief bei der HG einiges nicht mehr zusammen und nach dem 19:18 (36.) dann sogar gewaltig schief. Fehrenbach meinte zwar: „Unser Auftritt war schon ein wenig der harzfreien Halle geschuldet“, und führte als Beleg etliche Pfostenschüsse, vier verworfene Siebenmeter und jede Menge vergebene Freie an. Dennoch: „Wir wollen und werden die Klasse halten. Das sind wir unseren nachrückenden Talenten schuldig.“

HG: Hoppe, Steinbach; Micke, Gartner (4), Krepper (3), Hirsch (3), Fink (1), Lemke (2), Meyer (2), Wiegand (6), Hafer (1), Lahme (2). mj

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