Lokalsport

3. Handball-Liga Alexander Sauer steht im Konstrukt der HG Oftersheim/Schwetzingen für 100 Prozent Verlässlichkeit / Nach Verletzung noch nicht ganz der Alte

„Wir müssen in jeder Phase konzentriert bleiben“

Archivartikel

Es ist mit Sicherheit eine der so genannten richtungsweisenden Begegnungen, die der Handball-Drittligist HG Oftersheim/Schwetzingen gegen den HC Elbflorenz Dresden II austrägt. Kapitän Alexander Sauer bringt die derzeitige Lage auch für seine Teamkameraden auf einen Nenner.

Er blickt zurück, auf die Dinge, die in jüngster Vergangenheit nicht so reibungslos funktioniert hätten und führt aus, was sich in nächster Zukunft seiner Meinung nach ändern müsste, um wieder Anschluss an die obere Tabellenregion zu finden. Der Linksaußen, der sich nach überstandener Verletzung (Beinbruch) wieder zu einer Stammgröße im Team entwickelt, schätzt die aktuelle Situation noch nicht als bedrohlich ein. Aber so weitermachen wie bisher, sollten er und seine Mitstreiter dann aber auch nicht.

Für seinen Trainer Holger Löhr ist „Sanchez“ ein eminent wertvoller Baustein im HG-Konstrukt. „Er ist über die letzten Jahre zu einer wichtigen Persönlichkeit herangereift. Er genießt überall hohe Akzeptanz, strahlt Ruhe aus, wenn sie benötigt wird.“ Holger Löhr tausche sich mit ihm auch viel aus, führe mit ihm und anderen Spielern viele Gespräche. Unter Druck will er seinen Mannschaftsführer, der zu Recht dieses Amt innehabe, auch nicht setzen. „Es ist wichtig, ihm Zeit zu geben, zurückzukommen. Es ist nicht so einfach, aber langsam findet er auf das alte Niveau zurück. Für uns ist es extrem wichtig, ihn auf dem Platz zu sehen.“ Zumal der Linksaußen ja auch die Rückraumposition in der 6:0-Deckung besetzen könne. „Wir können uns zu 100 Prozent auf Alex verlassen – und das ist ganz wichtig für einen Trainer.“

Steckt die HG Oftersheim/Schwetzingen schon in der Klemme, also in großer Abstiegsgefahr?

Alexander Sauer: In den vergangenen Spielen, bis auf jenes bei der HSG Rodgau Nieder-Roden, war zu sehen, dass es meist nur kurze Phasen waren, in denen wir unser Konzept verloren und die falschen Entscheidungen getroffen haben. Beispielsweise zuhause gegen Baunatal in Überzahl ab der 41. Minute. Oder in Nußloch kurz nach der Halbzeit und in Großwallstadt direkt zu Beginn der Partie. Ansonsten haben wir mit all diesen Mannschaften mitgehalten und ich erwarte diese Mannschaften am Ende der Runde durchaus im oberen Tabellendrittel. Dennoch gilt es jetzt natürlich, endlich wieder zu punkten – kleiner Kader hin oder her.

Was muss sich ändern, um das nächste Spiel erfolgreich zu bestreiten?

Sauer: Wir müssen genau diese Phasen – wie bereits erwähnt – vermeiden, konzentriert bleiben und weiter an uns arbeiten. So sollten wir beispielsweise unser Überzahlspiel viel konsequenter und effizienter durchziehen. Im Tempospiel haben wir ebenfalls noch viel Potenzial und der Abwehrverbund kann durchaus optimiert werden.

Wie läuft es persönlich nach dem Wiedereinstieg?

Sauer: Ich fühle mich fit. Aber natürlich gibt es die eine oder andere Sache, an der ich noch weiter arbeiten muss.

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