Lokalsport

Triathlon ASG-Mann Klefenz kehrt zu Anfängen zurück

Zell am See als Abschluss

„Hier begann alles, daher wollte ich unbedingt an den Start“, sagte Christian Klefenz, Triathlet der ASG Hockenheim, der mit der Familie bereits 2015, damals noch als Zuschauer, in Zell am See weilte und von der gigantischen Atmosphäre bei der damaligen 70.3 Weltmeisterschaft angetan war.

„Nach der ersten Langdistanz und drei weiteren Mitteldistanzen wollte ich einfach einen schönen Saisonabschluss, doch es kam anders“, so der Ketscher. Schlechtes Wetter war vorausgesagt und stellte sich auch pünktlich ein – zwölf Grad und Dauerregen. Das Rad gab Christian Klefenz in Plastik verpackt ab.

Radfahren abgesagt

Am Wettkampftag dann weiße Berggipfel bis auf 1200 Meter herunter und die Radstrecke sollte über den Filzensattel am Hochkönig mit 1300 Metern gehen. Schnell sickerte die Nachricht des Veranstalters durch, dass das Radfahren abgesagt wird und nur ein „Swim and Run“ stattfindet. Der See sollte mit 23 Grad der wärmste Ort des Wettkampfes bleiben, weshalb die Athleten wohl alle nicht so schnell aus dem Wasser wollten. In 36 Minuten bewältigte Klefenz die Schwimmdistanz, um sich dann durch die teilweise überflutete Wechselzone die Laufschuhe zu holen und, mit leichten Krampfansätzen der Kälte geschuldet, durchzustarten.

Die Laufstrecke war angenehmer als erwartet. Trotz zweier Rampen in der Altstadt war der Halbmarathon über zwei Runden gut zu absolvieren. Im Ziel nach 2:13,12 Stunden stand Platz 66 (AK 35) und Gesamtplatz 429 von 2087 zu Buche, ehe der ASGler vor der Finishermedaille erst eine Wärmedecke gereicht bekam. „Das Wetter ist eben höhere Gewalt, das hat niemand im Griff“, so Klefenz am Ende zufrieden. ska

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