Lokalsport

Fußball-Landesliga FV Brühl verliert gegen ASC Neuenheim 1:2 (1:1)

Zimmermann: Das waren zwei dumme Gegentore

Archivartikel

Es wäre mehr drin gewesen für den Fußball-Landesligisten FV Brühl, aber die gute Leistung der Gastgeber wurde nicht belohnt. Die Elf von Trainer Volker Zimmermann musste sich dem favorisierten ASC Neuenheim mit 1:2 (1:1) geschlagen geben.

Es passierte lange Zeit nicht viel auf dem Brühler Kunstrasenplatz. Die jeweiligen Abwehrreihen standen gut, die Offensivabteilungen agierten zu ungenau. Neuenheim hatte in der 25. Minute die erste Möglichkeit, Patrick Szarka wehrte einen Schuss von Nazim Bulut ins Toraus ab. Besser machte es Aron Späth auf der Gegenseite, er setzte sich im Strafraum der Gäste durch und vollstreckte zur 1:0-Führung für den FVB (29.).

Die Antwort ließ allerdings nicht lange auf sich warten, Patrick Schleich glich mit einem Schuss aus großer Distanz – der Ball senkte sich in den Brühler Torwinkel – zum 1:1 aus (31.). Patrick Lehr hatte die Riesenchance, seine Farben erneut in Führung zu bringen. Nach einem präzisen Pass von Alexander Cermak lief er seinem Gegenspieler davon, setzte den Ball an ASC-Keeper Dominik Sandritter, allerdings auch knapp am Tor vorbei (36.).

Zehn Minuten nach Wiederanpfiff nutzte Neuenheim einen Foulelfmeter zur erstmaligen Führung. Nachdem Tim Wäckerle Levin Sandmann von den Beinen geholt hatte, verwandelte Bulut den fälligen Strafstoß sicher zum 1:2 (55.). David Kiefer versuchte von der Strafraumgrenze die Führung auszubauen, fand aber in FVB-Keeper Albrecht seinen Meister (58.). Auch Sandmann scheitert mit einem Distanzschuss, Brühls Schlussmann parierte im Nachfassen (68.).

Schlussoffensive nicht belohnt

Der FV Brühl probierte in der Schlussphase noch einmal alles, Volker Zimmermann brachte für den Innenverteidiger Jens Heuberger Canay Keklik. Die Gastgeber drängten auf den Ausgleich, die Schlussoffensive wurde aber nicht belohnt, am Ende stand eine 1:2-Niederlage zu Buche. „Das war ein glücklicher Sieg für Neuenheim, wir haben heute wirklich gut gespielt. Das waren zwei dumme Gegentore, ein Glücksschuss und ein unnötiger Elfmeter“, zeigte sich Trainer Zimmermann mit der Leistung seiner Mannschaft, aber nicht mit dem Ergebnis zufrieden. vm

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