Lokalsport

Fußball-Landesliga Der FV Brühl empfängt Spitzenreiter Waldhof II / Ketsch und Plankstadt auswärts gefordert

Zimmermann will Leistung sehen

Durch den Derbysieg gegen FV Brühl hat TSG Eintracht Plankstadt die Abstiegsränge in der Fußball-Landesliga verlassen und will jetzt im Auswärtsspiel beim Liga-Neuling FT Kirchheim nachlegen. Die Spvgg 06 Ketsch setzte sein letztes Heimspiel gegen ASC Neuenheim in den Sand und will beim VfL Kurpfalz Neckarau verlorenen Boden wieder gutmachen. Beide Spiele finden am Sonntag um 15 Uhr statt.

Der FV Brühl bot im Derby eine schwache Leistung und ist durch die Niederlage nahe an die Gefahrenzone der Tabelle gerückt. Ob der Zimmermann-Truppe heute um 15 Uhr im Kerwespiel gegen Spitzenreiter SV Waldhof Mannheim II ein Befreiungsschlag gelingt, muss bezweifelt werden. Die SG ASV/DJK Eppelheim ist an diesem Wochenende spielfrei.

„Lasche Partie“ vergessen machen

„Die Niederlage gegen Neuenheim war enttäuschend. Mit der richtigen Einstellung hätten wir das Spiel gewinnen können“, ärgerte sich der Trainer der Spvgg 06, Frank Eissler, über den laschen Auftritt seiner Spieler. Ketsch hat durch die unerwartete Niederlage einen kleinen Dämpfer erhalten, nimmt aber weiterhin einen passablen dritten Tabellenplatz ein. Jetzt steht den 06ern beim Tabellenfünften VfL Kurpfalz Neckarau ein schwerer Prüfstein bevor. Die Mannheimer Vorstädter haben bisher noch kein Spiel verloren und geht es nach den Worten von Kurpfalz-Trainer Richard Weber, dann soll das auch am morgigen Sonntag im Heimspiel so bleiben. „Gegen Neckarau muss eine gewaltige Leistungssteigerung her, sonst ist dort nichts zu holen“, richtet Eissler den Appell an seine Mannschaft, gegenüber der zurückliegenden Partie eine Schippe draufzulegen. Bei der Spvgg fehlen mit Christian Zeilfelder und Dane Rosenberger (verletzungsbedingt) und Ayhan Öztürk (Urlaub) drei wichtige Akteure. Allerdings ist Offensivmann Gökhan Kaya nach seiner Gelb-Rot-Sperre wieder eine Option.

Schwerstarbeit steht ins Haus

„Wir haben die Niederlage in Plankstadt aufgearbeitet. Nun müssen wir versuchen, heute im Heimspiel gegen SV Waldhof Mannheim II es mit einer größeren Leistungsbereitschaft gegen den Spitzenreiter der Liga besser zu machen. Dass das schwer werden wird, ist mir klar. Doch auch dieses Spiel fängt bei Null an, mal sehen was herauskommt“, übt sich der FVB-Trainer Volker Zimmermann in Zweckoptimismus. Der SVW II hat eine blitzsaubere Bilanz (6-0-0), die auch nach dem Spiel in Brühl weiter Bestand haben soll. „Waldhof ist in allen Mannschaftsteilen gut besetzt, steht zurecht an der Spitze der Tabelle und ist für mich ein ganz heißer Aufstiegskandidat“, weiß Zimmermann, dass seiner Mannschaft Schwerstarbeit ins Haus steht. „Unsere Personaldecke ist sehr dünn und ich muss abwarten, welche Spieler am Wochenende einsatzfähig sind: Aron Späth, Jonas Nuß und Tim Hoffmann (krank), Alexander Cermak (Oberschenkelprobleme), Florian Härer (Leistenverletzung), Tim Diederichs (Knieprobleme) und Marco Geist (Wadenverletzung). Ich hoffe nur, dass der ein oder andere Spieler sich heute einsatzfähig zurückmeldet.“

„Die Stimmung ist sehr gut“

Die Freude bei der TSG Eintracht Plankstadt nach dem Derbysieg gegen Brühl war riesengroß. Jetzt will man versuchen, in der Auswärtsbegegnung bei FT Kirchheim einen draufzusetzen. Der Gastgeber hat als Liganeuling bisher noch keine Partie gewonnen und steht auf einem Abstiegsplatz. Die Begegnung ist nicht ohne Brisanz, denn bei den Kirchheimern stehen mit Philipp Fischer, Thomas Langer und Riccardo Ceresa drei ehemalige TSG Eintracht Akteure im Kader. Auch FT-Co-Trainer Björn Weber hat Plankstadter Wurzeln und wird gegen seinen alten Verein an der Außenlinie besonders gestenreich zu Werke gehen.

„Kirchheim hat bisher nur zwei Punkte erspielt und ist in Zugzwang. Mit einem Sieg könnten wir Kirchheim auf Abstand halten und ein Polster zu den Abstiegsrängen aufbauen“, erklärt TSG Eintracht Coach Pierre Banek und schiebt nach: „Die Stimmung in der Mannschaft ist sehr gut und wir hoffen, dass durch den letzten Sieg neue Kräfte frei geworden sind, um die morgige Aufgabe erfolgreich zu bewältigen.“

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