Lokalsport

3. Handball-Liga HG-Akteure müssen gegen Pfullingen ran

Zurück zu alter Heimstärke

Die Drittliga-Handballer der HG Oftersheim/Schwetzingen überraschten am ersten Spieltag ein wenig mit ihrem Heimsieg über das hochgewettete HBW Balingen-Weilstetten II. Während dann bis jetzt auswärts vier Zähler geholt wurden, blieb das Heimkonto bei den weiteren beiden Partien in der Schwetzinger Nordstadthalle leer. Nach einer Woche Pause (die Begegnung bei TV Hochdorf wird am 1. Dezember ausgetragen) soll nun gegen den VfL Pfullingen wieder ein Sieg eingefahren werden.

Die Schwaben haben bislang mühsam drei Punkte ergattert, haderten immer wieder mit dem Schicksal, dass sie nach zeitweilig guten Auftritten mit entsprechenden Führungen am Ende dann doch mit leeren Händen dastanden oder im Falle der Partie gegen den HC Oppenweiler/Backnang noch das Remis kassierten. Ob sie jetzt mit stolzgeschwellter Brust in Schwetzingen auflaufen werden oder mit weniger Druck, der auf ihren Schultern lastet, sei dahingestellt. Die HG-Akteure und ihre Leitung interessiert dies ohnehin nicht besonders. Sie wollen weiterhin ihren eigenen Weg beschreiten.

"Das absolute Verlangen, endlich den ersten Sieg zu holen, ist bei Pfullingen jetzt natürlich erstmal weg", meint auch HG-Rückraum-Mann Simon Förch. "Dadurch hat der VfL ein bisschen Druck rausnehmen können. Einfacher wird es für uns dadurch aber auf keinen Fall. Wir sollten uns nicht von der Tabelle blenden lassen. Die letzten Jahre haben gezeigt, dass wir immer unsere Probleme mit den handballerisch sehr gut ausgebildeten Schwaben hatten. Aber wir wollen wieder zu unserer alten Heimstärke finden und zu Hause die nächsten beiden Punkte einfahren. Das sind wir unserem tollen Publikum nach den beiden letzten schwachen Spielen auch einfach schuldig." mj

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