Lokalsport

Sportkegeln Clubs der Region arbeiten noch am Hygienekonzept

Zwischen Skepsis und Zuversicht

Archivartikel

„Abwarten und Tee trinken!“ Wird das das Motto der hiesigen Erst- und Zweitligisten im Sportkegeln? Rebecca Becker (Bild), Spielerin beim Frauen-Bundesligisten SG DKC/KSC 81 Hockenheim, drückt es zumindest so aus. Nachdem der Start in den Bundesligen und 2. Bundesligen auf 10./11. sowie 17./18. Oktober verschoben wurde, arbeiten die Clubs mit Hochdruck an den Hygienekonzepten.

Dass mehr als 50 Prozent der Clubs dieses der DCU nicht vorlegen konnten, war nicht böser Wille. „Unser Bahnbetreiber verlangt, dass wir das Hygienekonzept der Stadtverwaltung Hockenheim zur Genehmigung vorlegen, leider warten wir immer noch auf die Bestätigung“, sagte Rebecca Becker. Da die Hockenheimerinnen ihr erstes Heimspiel verlegt hatten, wirkte sich dies nicht aus. „Ein Hygienekonzept ist ziemlich aufwendig, da man sich in die Verordnungen einlesen muss und alle Bestimmungen eingehalten werden müssen, aber es ist machbar“, sagt Becker.

Bei Hockenheim findet man die Verschiebung des Saisonstartes sinnvoll und hat auch damit gerechnet. „Die Infektionszahlen steigen aktuell wieder, auch aufgrund der Urlaubszeit, bis Oktober sollte sich das aber wieder etwas beruhigt haben. Oder es kommt direkt die Erkältungszeit und es wird wieder schlimmer. Wir müssen abwarten.“ Bedenken, dass die Saison gar nicht startet, hat die SG Hockenheim nicht. Ob die Runde dann nach einem Start ohne Unterbrechungen durchgezogen werden könne, stünde auf einem anderen Blatt.

In Plankstadt wäre es möglich

In Plankstadt haben die Clubs Frei Holz und SG BW/GH ein Hygienekonzept vorgelegt, wie Andreas Tippl berichtet. „Ein Saisonstart wäre von unserer Seite aus möglich gewesen“, sagte der Spitzenspieler von Frei Holz. Für ihn macht eine Verschiebung Sinn. Dass die Saison gar nicht stattfinden kann, glauben die Plankstädter Frauen- und Männerteams nicht. „Es gibt nur sehr wenige Sportarten, bei denen der Sicherheitsabstand so gut eingehalten werden kann wie im Kegelsport“, findet Tippl.

Größere Probleme gibt es offenbar beim Frauen-Zweitligisten SG DKC/RW Neulußheim. „Wir möchten dazu im Moment keine Aussagen machen“, sagte Carmen Brossmann. Archivbild: Lenhardt

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