Neulußheim

Bahnhofsumbau Für die Gemeinde wird es teuerer

40 Prozent für die Planung

Archivartikel

Neulußheim.„Als kleines Dorf können wir froh sein, dass der Zug überhaupt noch bei uns hält“, nahm Bürgermeister Gunther Hoffmann sowohl die Tatsache zur Kenntnis, dass immer noch kein Ende der Umbauarbeiten am Bahnhof in Sicht ist und gleichzeitig die Kosten weiter steigen. Nun sind weitere 170 000 Euro von der Gemeinde zu finanzieren, so dass sich deren Anteil auf nunmehr 583 000 Euro steigert.

Allerdings, schränkte Hoffmann ein, dafür bekommt die Gemeinde zwei statt einen Fahrstuhl, beteiligt sich das Land an der Maßnahme und basiert die Kostenschätzung auf zehn Jahre alten Zahlen, so dass eine Steigerung nun nur natürlich ist. „Unterm Strich relativiert sich alles“, so Hoffmann. Obendrein habe die Gemeinde keine andere Chance, als der Kostensteigerung zuzustimmen.

Neulußheim trägt 25 Prozent der gesamten Kosten, den Rest teilen sich Land und Rhein-Neckar-Kreis, so dass die Gesamtsumme bei rund 2,5 Millionen Euro liegt. Weltweit einzigartig sei wohl die Tatsache, spottete Dr. Stefanie Köbrich (CDU), dass von den Kosten allein 40 Prozent reine Planungskosten seien.

Neuer Parkplatz für die Ortsmitte

Die Arbeiten an der neuen Ortsmitte schreiten schneller voran als gedacht. Nunmehr brachte der Rat die Pläne für einen Parkplatz in der St. Leoner Straße auf den Weg. Sie sollen mit einer eigenen Zufahrt angelegt werden, so dass nicht in den Straßenraum rangiert werden muss. Die Straße „Zum Messplatz“ soll mit saniert werden.

Beim Innenplatz, der die Ortsmitte gliedern soll, verzichtet der Rat auf Wasserspiele. Erst solle abgewartet werden, wie sich der Platz entwickelt, ob sich noch eine Gastronomie in diesem Bereich ansiedelt. aw

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