Neulußheim

SPD Bei der Vor-Ort-Begegnung stand die Frage im Vordergrund, wie sicher die Schulwege in Neulußheim sind / Mit dem Fahrrad Gefahrenpunkte abgefahren

Autos erkennen Kinder am Kreisel zu spät

Archivartikel

Neulussheim.Der SPD-Ortsverein setzt sich seit nunmehr 20 Jahren für sichere Schulwege in der Gemeinde ein. In diesem Zeitraum wurden zahlreiche Maßnahmen auf Initiative des Ortsvereins realisiert, seien es Fußgängerüberwege mit Drucktastenampeln oder Fahrradwege entlang der Hauptstraßen, um nur zwei markante Beispiele zu nennen, heißt es in einer Pressemitteilung der SPD.

Von der damaligen Schulwegeplanung, die anhand eines „Fragenkatalogs zur Sicherheit unserer Kinder im Straßenverkehr“ gemeinsam mit dem Elternbeirat erstellt wurde, habe zwischenzeitlich vieles umsetzen werden können. Aber die SPD möchte sich auf dem Erreichten nicht ausruhen. Es gelte, Maßnahmen zur Sicherheit der Schulkinder stets den aktuellen Verkehrsverhältnissen anzupassen und neue oder noch nicht behobene Gefahrenschwerpunkte aufzuzeigen und abzuwenden.

Bei der stattgefundenen „Vor Ort Begegnung“ des SPD-Ortsvereins wurde mit den Fahrrädern der westliche Teil der Schulwege abgefahren. Von der Altlußheimer Straße über die Kornstraße zum ersten schwierigen Querungspunkt Ecke Rheinstraße/Kornstraße. Hier haben kleine Kinder durch den morgendlichen „Anlieferverkehr“ Probleme beim gefahrlosen Überqueren dieser kleinen Kreuzung. Direkt an der Schule wurde der Verkehr bereits durch die vier Pflanzkübel entschleunigt und die Straße verengt. Probleme gibt es nach wie vor durch Eltern, die ihre Kinder mit dem Auto fast bis zur Tür bringen wollen.

Über den Potsdamer Weg in Richtung Tullastraße und zum Kreisel an der Zeppelinstraße/Altlußheimer Straße geradelt wurde festgestellt, dass die Fußgängerquerung dort ein großes Gefahrenpotential darstellt. Autos, die aus der Tullastraße biegen, erkennen zu spät die Kinder, Autos aus Richtung Altlußheim und aus Richtung Altlußheimer Straße kommend, haben zu viel Tempo im und vor dem Keisel drauf und halten nicht an. Diese Querung wird auch in Richtung Kita Pustblume täglich genutzt. Es ist ja kein Zebrastreifen vorhanden, an dem angehalten werden muss.

Die drei Gemeinderätinnen Heidi Roß, Renate Hettwer und Annette Schmid versuchten als Test, über die Querung in Richtung Zeppelinstraße zu kommen, was sich als äußerst schwierig und gefährlich erwies. Wie empfinden das dann täglich die Kinder und ihre Eltern, die über die Tullastraße/Potsdamer Weg zur Schule laufen, fragt sich die SPD in ihrer Mitteilung.

Weiterhin aufmerksam schauen

In den vergangenen Jahren haben sich viele Maßnahmen, die ergriffen wurden, bewährt, vieles wurde realisiert, um den Schulweg sicherer zu machen. Dennoch gelte es weiterhin, aufmerksam darauf zu schauen, wo Verbesserungsbedarf und Aktualisierungen von Nöten sind.

Der SPD-Ortsverein werde sich auch zukünftig mit Eltern, Bürgern, Schule und Gemeinderat dafür einsetzen, dass alle gemeinsam für die Sicherheit der kleinsten Bürger an einem Strang ziehen, heißt es in der Pressemitteilung der Partei abschließend. rhw

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