Neulußheim

Wasserversorgung Zweckverband trifft sich zu seiner Versammlung im Bürgersaal

Brunnen und Werk sollen auf den Prüfstand

Archivartikel

Region.Der Zweckverband „Wasserversorgung Südkreis Mannheim“, dem die Kommunen Altlußheim, Neulußheim, Reilingen und Hockenheim angehören und dessen Vorsitzender zur Zeit Bürgermeister Gunther Hoffmann ist, trifft sich zu einer öffentlichen Versammlung am Dienstag, 17. März, 17 Uhr, im Bürgersaal des Neulußheimer Rathauses.

Zweck des Verbandes ist die Wassergewinnung und die Versorgung der angeschlossenen Kommunen mit Wasser. Hierzu unterhält er unter anderem sechs Filteranlagen im Waldgebiet „Untere Lußhardt“ und das Wasserwerk in Reilingen. In dem Wasserwerk muss die Windkesselanlage erneuert werden, weshalb die Versammlung ein Ingenieurbüro mit der Erstellung der erforderlichen Unterlagen für die Ausschreibung zu beauftragen. Die Kosten für die Maßnahme werden auf rund 230 000 Euro geschätzt.

Wasser ist ein kostbares Gut, auf das jeder Mensch täglich angewiesen ist, weshalb es für die Verbandsversammlung von großer Wichtigkeit ist, eine störungsfreie Versorgung der Bürger mit Wasser sicherzustellen. Weshalb der Zweckverband das Ingenieurbüro Schulz gebeten hat, aufzuzeigen, wie weit die Wasserversorgung derzeit abgesichert ist.

Ist-Zustand erfasst

Der Versammlung liegt nun eine knappe Erläuterung vor, in der verschiedene Punkte aufgelistet werden. Unter anderem wird dabei auf das Speichervolumen im Wasserwerk eingegangen, das bei rund 8000 Kubikmetern liegt. Die gesamte Anlage ist mehrere Jahrzehnte alt, mittlerweile ist die Bevölkerungszahl und damit der Wasserverbrauch stark gestiegen, Tagesspitzenwerte von bis zu 13 000 Kubikmetern sind keine Seltenheit.

Das Büro Schulz schlägt deshalb vor, das gesamte System der Wassergewinnung einer umfassenden, nachhaltigen Analyse zu unterziehen und in einem weiteren Schritt entsprechende Maßnahmen in die Wege zu leiten.

Jahresrechnung wird festgestellt

Letztlich wird sich die Verbandsversammlung noch mit zwei finanziellen Punkten befassen: zum einen mit der Feststellung der Jahresrechnung 2018, wobei die Bilanzsumme rund 6,7 Millionen Euro beträgt und der Verband laut Satzung weder einen Gewinn noch einen Verlust erzielen darf. Zum anderen mit dem Prüfbericht der Gemeindeprüfanstalt, die im Sommer vergangenen Jahres das Rechnungswesen des Verbandes der Jahre 2012 bis 2017 unter die Lupe nahm.

Mit dem Punkt Verschiedenes endet der öffentliche Teil, zu dem die Bevölkerung eingeladen ist. aw

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