Neulußheim

Brand Fast 60 Einsatzkräfte bringen die Flammen unter Kontrolle / Zwei Wohnungen und Johannes-Kindergarten derzeit unbenutzbar

Dachstuhl brennt vollkommen aus

Archivartikel

Neulußheim.Angsterregende Bilder für die Anwohner und Zeugen: Der Dachstuhl eines dreigeschossigen Wohnhauses in der Altlußheimer Straße hat lichterloh gebrannt. Wie die Polizei mitteilte, meldeten Zeugen den Brand am Freitagabend gegen 20.50 Uhr.

Die freiwilligen Feuerwehren Hockenheim, Neulußheim und Altlußheim, die mit insgesamt 57 Einsatzkräften vor Ort waren, konnten den Brand eindämmen, ein Übergreifen auf danebenstehende Gebäude verhindern und löschen. Da sich zum Ausbruch des Brandes keine Personen im Gebäude befanden, wurde nach Angaben der Beamten niemand verletzt.

Der Dachstuhl brannte trotz der Löscharbeiten der Feuerwehren vollkommen aus. Der Gebäudeschaden wird von den Sachverständigen auf etwa 500 000 Euro geschätzt. Die beiden Wohnungen im Dachgeschoß und im ersten Obergeschoß, wie auch der Johannes-Kindergarten im Erdgeschoss sind wegen des Brandes zurzeit nicht mehr bewohn- beziehungsweise nutzbar. Die Brandursache ist bislang noch unklar und Gegenstand der polizeilichen Ermittlungen. Das Kriminalkommissariat Mannheim hat die Ermittlungen aufgenommen. Immer wieder brennt es in Häuern oder Wohnungen – die richtige Verhaltensweise kann dabei Leben retten. Deshalb sagen Experten:

Ruhe bewahren: Denn wer in Panik ist, der handelt meist überstürzt und unbedacht.

Brand bekämpfen: Dies allerdings nur, wenn es möglich ist, ohne sich selbst dabei in Gefahr zu bringen. Ansonsten direkt die Feuerwehr unter der Nummer 112 rufen und die Lage schildern.

In Sicherheit bringen: Aus der Gefahrenzone gehen, dabei allerdings niemals den Aufzug nutzen, sondern immer die Treppe. Wenn noch andere Menschen im Gebäude sind, diese warnen. Zusätzlich sollen die Türen geschlossen werden, um die Ausbreitung von Rauch und Feuer zu verhindern. Falls es nicht möglich ist, aus dem Gebäude zu kommen, ans Fenster gehen und winken und rufen. Die Feuerwehr kommt dann zur Hilfe. pol/nina

Info: Weitere Bilder gibt es unter www.schwetzinger-zeitung.de

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