Neulußheim

Partnergemeinde Zu Besuch im sächsischen Langebrück / Über Vorhaben gesprochen

Das Jubiläum fest im Blick

Neulußheim.Die Vorfreude war riesig, das spürten die Neulußheimer einmal mehr in ihrer sächsischen Partnergemeinde Dresden-Langebrück. Nach einem Jahr Pause waren sie wieder auf dem Weihnachtsmarkt vertreten. Eine fünfköpfige Delegation war angereist, um als Genussbotschafter ihrer Region auf dem Langebrücker Markt präsent zu sein. Es war nicht das einzige Anliegen.

Der Saumagen ist aus dem Speiseangebot nicht mehr wegzudenken. „Wir haben jetzt zwei Jahre gewartet, das ist aber auch genug“, hörten die Neulußheimer an diesem Tag immer wieder. So ging Portion um Portion über den Verkaufsstand. Ein wunderbarer Bestandteil für einen Markt, der einmal mehr unter Beweis stellte, dass alle Generationen auf ihre Kosten kommen. Die Organisatoren und die Aktiven vor Ort hatten ganze Arbeit geleistet und so den Besuchern tolle Stunden bereitet. Ihren Teil trugen die Neulußheimer bei. Mit Erfolg.

„Wir werden von allen immer so herzlich empfangen, das zeichnet diese Beziehung zwischen beiden Orten einfach aus“, sagte die Neulußheimerin Alexandra Löwe im Gespräch. Sie, ihr Mann Roland, Jürgen Mellein sowie Ursula und Erich Brenzinger hatten sich einmal mehr auf den 540 Kilometer weiten Weg begeben. Diese Fünf halten den Freundeskreis Neulußheim-Langebrück auf ihrer Seite am Leben, indem sie sich immer wieder für die Beziehung engagieren. Gleiches passiert auf Langebrücker Seite. Hier setzen sich unter anderem Ortsvorsteher Christian Hartmann und Ortschaftsrat Jens Hartmann samt Ihrer Frauen sowie Familie Gebauer für die Beziehungen ein.

„Wir wollen mindestens bis 2020 weiter machen, dann gibt es die Partnerschaft 30 Jahre lang, was danach kommt, können wir nicht beeinflussen“, sagte Hans-Werner Gebauer, Vorsitzender des Freundeskreises Neulußheim-Langebrück und Ortschaftsrat, im Gespräch zum Ausblick auf Künftiges. Dass dieses Jubiläum gefeiert wird, würde Christian Großmann sehr begrüßen. Bekanntlich unterzeichnete Langebrücks damaliger Bürgermeister am 3. Oktober 1990 den Freundschaftsvertrag, auf Neulußheimer Seite war es Bürgermeister Ewald Butz.

Auf ein „Weiter“ bis mindestens 2020 verständigen sich Langebrücker und Neulußheimer somit beim jüngsten Besuch. Zudem wurde über die Planung für 2019 gesprochen, schließlich sind es noch zwei Jahre bis zum 30-Jährigen. So wird eine Langebrücker Delegation zum Neulußheimer Neujahresempfang reisen. Zudem wollen die Sachsen mit ihrem Stollen beim Neulußheimer Weihnachtsmarkt im kommenden Jahr vertreten sein. Aufgrund von Terminüberschneidung beider Märkte musste der Gegenbesuch der Langebrücker dreimal in Folge ausfallen. Erste Pläne sind geschmiedet. Zu Gast bei Freunden sind Neulußheimer und Langebrücker immer, und das seit mittlerweile 28 Jahren.

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