Neulußheim

Sport- und Kulturhalle Arbeiten im Unterboden dauerten länger als geplant / Holzständerbauweise als Aspekt der Nachhaltigkeit

Die ersten Stützwände stehen

Archivartikel

Neulußheim.Der Bau der neuen Sport- und Kulturhalle geht gut voran, wie Bürgermeister Gunther Hoffmann auf Nachfrage mitteilte. Auch der zweite Lockdown zur Eindämmung des Coronavirus wird die Arbeiten für den Neubau zwischen Lußhardtschule und Hardthalle nicht bremsen.

Die ersten Stützwände für das Gebäude, das in Holzständerbauweise errichtet wird, sind mittlerweile gezogen – etwas verzögert allerdings, da die Arbeiten im Unterboden länger andauerten. „Die Verzögerungen kamen zustande, weil im Unterboden mehr Leitungen waren, als ursprünglich gedacht“, erklärte der Bürgermeister. Wegen dem Kanalanschluss ist derzeit auch die Straße gesperrt, aber „alles entwickelt sich gut“. Der Neubau der Sport- und Kulturhalle sei bisher auch noch einigermaßen im Kostenrahmen von etwa 1,8 Millionen Euro. Lediglich durch die Unterleitungen wurden ein paar Mehrkosten verursacht.

Das Bauprojekt in der Kornstraße soll direkt an die Hardthalle angedockt werden. Der rechteckige Baukörper der neuen Halle soll nicht mit seiner Längsseite parallel zur Kornstraße verlaufen, sondern schräg zwischen Halle und Schule errichtet werden. Die Hardthalle soll künftig als reine Sporthalle dienen und erhält einen entsprechenden Bodenbelag, der nur mit Sportschuhen betreten werden darf. Obendrein verfügt sie über Tribünen, die es Zuschauern ermöglichen, Spiele zu verfolgen. Die neue Sport- und Kulturhalle bekommt einen gemischten Belag, der sowohl dem Sport als auch anderen Nutzungen dient. Ferner erhält sie an ihrer der Schule zugewandten Seite einen Bühnenanbau, der ihre Funktion als Kulturhalle unterstreicht. Sanitäre Anlagen sind in der neuen Halle ebenso wenig vorgesehen wie Umkleidekabinen, hier werden die in der Hardthalle ausreichend vorhandenen Kapazitäten genutzt.

Die Sport- und Kulturhalle wird mit einem Flachdach errichtet, was gewisse Vorteile und Nutzungsmöglichkeiten mit sich bringen wird. Das Dach soll begrünt und somit die ökologische Handschrift des Bauwerks unterstrichen werden. Zumal das Grün auf dem Dach Raum genug für eine geplante Photovoltaikanlage lässt.

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