Neulußheim

Aktiv im Alter Bürgermeister Gunther Hoffmann zu Gast / Informationen zur Entwicklung der Gemeinde / Weitere Investitionen in die Infrastruktur

Die Kinderbetreuung genießt Priorität

Neulußheim.Auch wenn Bürgermeister Gunther Hoffmann nur wenige Schritte von seinem Amtszimmer zum evangelischen Gemeindehaus hat und öfter mal die eine oder andere Veranstaltung besuchen könnte, so hat er doch täglich einen straffen Zeitplan, der ihm dies kaum ermöglicht. Wenn es aber um seine Senioren geht, hält er sich den „Aktiv im Alter“-Termin stets frei, um den Senioren brandaktuelle Informationen über Erreichtes und Zukünftiges aus erster Hand zu geben.

Eingangs hatte Pfarrerin Katharina Garben die Begrüßung übernommen und lud nach dem traditionellen Kaffeetrinken ein, sich an der Maibowle und der Waldmeisterbrause auf den frühingshaft geschmückten Tischen zu bedienen. „Eigentlich brauche ich Ihnen nicht mehr viel erzählen“, so der Bürgermeister. Der Wahlkampf bietet ja bereits eine enorme Informationsflut.

Seinen virtuellen Rundgang startete er mit der Bevölkerungsentwicklung im Rhein-Neckar-Kreis. Neulußheim gehöre zu den Gemeinden, bei denen der Anteil der über 80-Jährigen nicht so hoch sei und es mehr junge Einwohner gebe. Daraus resultiere der Bedarf an Betreuungsplätzen. Obwohl genügend Plätze vorhanden seien, klaffe der Bedarf zwischen Angebot und Nachfrage noch auseinander. „Kinder sind uns wichtig“, so Hoffmann. Hier sprechen Zahlen: Von 128 Gemeindebedienstete seien gut 100 pädagogische Kräfte.

Schulsanierung ist gelungen

Als nächstes Projekt stehe die geplante Erweiterung des Kindergartens Villa Kunterbunt an der Lußhardtschule an. Bilder von der Lußhardtschule zeigten eine energetisch und äußerlich gelungene Schulsanierung. Die Sanierung der in die Jahre gekommene WC-Anlage soll in den Ferien in Angriff genommen werden. Und auch der Point sei, nach einer Zeit der Vakanz mit seiner engagierten Leiterin Yvonne Diehm auf gutem Weg. Sichtlich stolz informierte Hoffmann mit Bildern über die renovierte Hardthalle sowie den geplanten Anbau einer Sport- und Kulturhalle.

Investiert werden soll gemeinsam mit der Gemeinde Altlußheim in ein neues Regenrückhaltebecken. Das Neulußheim eine eigene Wasserversorgung hat und damit autark ist, wussten einige der Senioren nicht. Zwar hart, kalkhaltig aber dennoch hochwertig und mit einem Preis von 1,10 Euro für 1000 Liter Frischwasser eine beruhigende Tatsache.

Über die geplante Baumaßnahme entlang der Zeppelinstraße mit Einzelhäusern und Mietwohnungsbau informierte Hoffmann ebenso wie über das in Fertigstellung befindliche Haus am Kreisel der Altlußheimer Straße.

Auch in der Tullastraße werde sich einiges tun. Dem Gemeinderat ist die Verkehrssicherheit an dieser Stelle wichtig. Mit dem Bauherrn ist eine gute Lösung in Sicht. Auch ein weiteres Wohnhaus in der Tullastraße werde für Veränderung sorgen.

Eine unendliche Geschichte ist der Bahnhof. Die Einhausung der Treppe sei fast fertig, lediglich die Fenster fehlten noch. Bevor die Fahrstühle genutzt werden könnten, werde es noch eine Zeit dauern.

30 Stundenkilometer auf allen Gemeindestraßen als Lärmschutz zu erreichen, ist ein weiteres Ziel. Die Salierbrücke und die Kosten der Gemeinde für die Nutzung waren eine Frage aus dem Publikum, wobei Neulußheim, ebenso wie die anderen Gemeinden, für die Beförderung über die Brücke etliche Tausend Euro bezahlen muss. Eine Investition, die ohne Alternative ist.

Was den Senioren immer wichtig ist, ist der Friedhof. In der Aussegnungshalle wurde eine technische Verbesserung durch eine neue Lautsprecheranlage und einem modernen Keybord erzielt. Das gärtnerbetreute Grabfeld wird gut angenommen und erweitert, so Hoffmann.

Da im letzten Jahr von Senioren bemängelt wurde, dass das Rathaus so ganz ohne Blumenschmuck sei, zeigte Bürgermeister Hoffmann abschließend ein Foto des Balkons des Rathauses – die gesetzten Blumen in den Kästen müssen nur noch wachsen und blühen. rhw

Das Wichtigste von heute
Newsticker Schwetzinger Zeitung
Newsticker Rhein-Neckar
Newsticker überregional