Neulußheim

Leserzuschrift Felicitas Merz sendet uns ein Zeichen der Hoffnung

Ein Licht, das die Herzen wärmt

Neulußheim.Es sind verstörende Zeiten, die wir momentan durchleben. Die Bewegungsfreiheit des Einzelnen wurde erheblich eingeschränkt, das öffentliche Leben kam mehr oder weniger zum Stillstand. Ob und wie unsere Gesellschaft die Corona-Krise durchsteht, bereitet vielen Menschen Sorgenfalten.

In solche angespannten Tagen ist es umso wichtiger, kleine Lichter der Hoffnung zu entzünden, Optimismus zu wahren und das Gemeinschaftsgefühl zu stärken.

Ein solchen Zeichen hat Felicitas Merz gesetzt. Die Neulußheimerin, sie ist 84 Jahre alt und seit Jahren Abonnentin unserer Zeitung, hat das Verfassen von Versen schon vor Jahren zu ihrem Hobby erhoben, reimt für ihr Leben gern. Vor dem Hintergrund der Corona-Krise sind die aktuellen Reime entstanden, die wir als Zeichen der Ermutigung für unsere Leser abdrucken wollen:

Viele Fähigkeiten

Im Menschen stecken so viel Fähigkeiten! Darüber denke ich nun nach; in diesen ach so schweren Krisenzeiten hat jeder doch sein eigen Weh und Ach.

Jetzt gilt es, nicht nur über Schlimmes nachzudenken, wo es doch immer noch viel Schönes gibt. Lasst uns die Blicke auch noch auf den Frühling lenken, damit sich solch ein Bild vor Augen schiebt.

Denn jeden Morgen gehet für uns wieder die Sonne auf am lichten Firmament, die Vögel singen ihre schönen Frühlingslieder, die mancher ein Geschenk des Himmels nennt.

So packten, wünscht’ ich, doch wir Menschen heute auch ein paar unsrer eignen Gaben aus: Zum Beispiel freuen sich zur Zeit wohl viele Leute, kommt wieder mal ein kleiner Brief ins Haus.

Nach jeder Nacht kommt auch ein neuer Morgen, das tröstet uns und tut uns allen gut. Auch durchs Gebet verscheuche deine Sorgen. Mir gibt der Glaube somit neuen Mut. / sz

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