Neulußheim

SPD Zukunft des „Point“ beherrschendes Thema bei Mitgliederversammlung / Lob für die Arbeit des Trägervereins

Engagement der Jugendlichen soll Anerkennung finden

Neulussheim.Bei der Mitgliederversammlung des SPD-Ortsvereins mit der Wahl von Delegierten zur Vertreterversammlung der SPD Rhein-Neckar stand eine breite Diskussion zum aktuellen Thema „Point“ im Mittelpunkt.

Nach der Begrüßung der Mitglieder war es für die Vorsitzende Miriam Walkowiak und ihre Stellvertreterin Jutta Menssen eine besondere Freude, Gabi Knapp für ihre zehnjährige Mitgliedschaft mit Urkunde und Geschenk zu ehren, teilt die SPD mit. Die Ehrung wurde nachgeholt, da Gabi Knapp bei der Jahreshauptversammlung nicht anwesend sein konnte.

Hanspeter Rausch und Renate Hettwer übernahmen die Leitung der Delegiertenwahlen. In geheimer Abstimmung wurden Miriam Walkowiak, Dagmar Engelhardt und Jutta Menssen als Delegierte gewählt, Monika Molitor-Petersen als Ersatzdelegierte. Alle nahmen die Wahl an.

Unter dem Punkt „Aussprache zu aktuellen Themen“ nahm die Diskussion zur Nachfolgeregelung von Mäggie Scheckeler im Kinder- und Jugendtreff Point breiten Raum ein.

Zufrieden zeigten sich die Mitglieder, dass es der SPD-Fraktion gelungen sei, dass vor einer endgültigen Entscheidung zur Neubesetzung der Stelle sämtliche noch offenen rechtlichen Fragen von Seiten der Gemeindeverwaltung geprüft werden müssen und ein gemeinsames Gespräch zwischen Gemeinde, Fraktionsvorsitzenden, Postillion und dem jetzigen Trägerverein stattfinden soll.

Die fachliche Kompetenz des Postillions als Träger kommunaler Einrichtungen, wie zum Beispiel von Kindergärten oder der mobilen Jugendarbeit, wurde nicht angezweifelt. Jedoch zeigte man seitens der Sozialdemokraten großes Unverständnis darüber, dass der jetzige Trägerverein, der bereits seit 20 Jahren hervorragende Arbeit leiste, in den bisherigen Überlegungen in keiner Weise berücksichtigt, geschweige eingebunden wurde.

Ehrenamt wird nicht gewürdigt

Gerade der angebliche Vorteil des Postillions gegenüber der jetzigen Situation, bei personellen Ausfällen flexibel reagieren zu können, wurde bei den anwesenden Mitgliedern nicht gesehen, da der Trägerverein in all den Jahren Vertretungsfälle, ob bei Urlaub oder Krankheit, immer überbrückt habe.

Über 800 Stunden ehrenamtliches Engagement pro Jahr zeige doch die Bereitschaft, sich im Ehrenamt vorbildlich einzubringen. Dass dieses Engagement junger Menschen nicht anerkannt oder gewürdigt wird, stieß auf großes Unverständnis. Aber, so ein Mitglied, die Würdigung des Ehrenamts in Neulußheim lasse schon viele Jahre zu wünschen übrig.

Trotzdem wollen Vorstand, Fraktion und Mitglieder des SPD-Ortsvereins abwarten, welche Ergebnisse die noch offenen rechtlichen Fragen ergeben und wie sich die anberaumten Gespräche gestalten. Größter Wunsch aller war, dass im Vordergrund das Wohl der Kinder und Jugendlichen steht und ihr Engagement in der Gemeinde Anerkennung findet und weiterhin gefragt wird.

Nach Bekanntgabe von anstehenden Terminen und der Vorausschau auf das beliebte SPD-Sommerfest in der Grillhütte am Sonntag, 2. September, ging die Mitgliederversammlung harmonisch zu Ende. rhw

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