Neulußheim

Arbeiterwohlfahrt Geschichten und Musik bei Adventstreffen

Engagement gelobt

Neulußheim.Zu einem vorweihnachtlichen Mittagessen hatte der Ortsverein der Arbeiterwohlfahrt (Awo) nicht nur die Helfer der Kleiderstube, sondern auch die Bingospieler und die Mitglieder des Ortsvereins eingeladen.

Vorsitzende Karin Horchheimer und Renate Schöner begrüßten die Gäste und ließen das zurückliegende Jahr Revue passieren. Nur durch wenige Ferienwochen unterbrochen, war die Kleiderstube nach wie vor das größte Hauptaufgabengebiet der vielen Ehrenamtlichen. Wöchentlich Kleidung und Brauchbares anzunehmen und kurz darauf wieder für einen kleinen Betrag ausgeben zu können, erfülle alle mit Stolz. Landet doch gut erhaltene Kleidung oder Brauchbares für den täglichen Bedarf nicht in Kleidercontainern oder Mülleimern. Die Awo trage so neben dem sozialen Gesichtspunkt auch zum Umweltschutz bei, meinte das Duo.

Das Begegnungscafé sei weiterhin vierzehntäglich Anlaufpunkt für die syrischen Flüchtlinge. Netzwerk und Awo würden gleichermaßen zur guten Integration beitragen. Die Bingospieler treffen sich alle vierzehn Tage. Mit höchster Konzentration werden die grauen Zellen gefordert und mit dem anschließenden Kaffeetrinken bei selbst gebackenem Kuchen und Plaudern endet jedes Mal ein schöner Spielenachmittag.

Eine kleine Überraschung hatte Karin Horchheimer für Renate Schöner und Renate Hettwer vorbereitet. Renate Hettwer sorge dafür, dass in der kurzen samstäglichen Mittagspause auf alle Helfer ein ansprechender und liebevoller Mittagstisch warte und Renate Schöner halte das ganze Geschehen in der Awo zusammen. Sie sei Motor, Ideengeberin und für alle Mitglieder Ansprechpartnerin. Im Namen des Vorstands dankte Renate Schöner allen, die die Awo mit ihrem Engagement und Idealismus zum Wohle vieler mit Leben erfüllen.

Sketch zum Schenkelklopfen

Nach dem gemeinsamen Mittagessen durfte ein kleines Programm nicht fehlen. Renate Hettwer als feine Dame und die als Trampel gekleidete Renate Schöner zeigten einen herrlichen Sketch ohne Worte. Während Renate Hettwer sich unter anderem mit einem Spitzentaschentuch die Lippen betupfte, holte Trampel Renate Schöner eine Rolle Toilettenpapier aus ihrem unerschöpflich großen Koffer und tat es ihrer Nachbarin gleich. Ob Mehl statt Puder oder Schuhcreme statt Augenbrauenstift, Mückenspray statt Parfüm, die Gäste kamen aus dem Lachen nicht heraus.

Besinnlicher wurde es mit einem frei gesungenen Lied von Karin Horchheimer über das „Kaffeehoaferl“. Inge Sieber hatte eine herzerwärmende Geschichte von einem jungen Mädchen, das mit der Geschichte über rote Socken, die positiv und von schwarzen Socken, die negativ wirken, und damit eine alte, traurige Dame wieder aufrichteten, mitgebracht.

Kaffee und Kuchen rundeten diesen vorweihnachtlichen Nachmittag ab und alle waren sich einig, kurz vor der beginnenden hektischen Weihnachtszeit einen schönen Nachmittag im Awo-Kreis geschenkt bekommen zu haben. rhw

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