Neulußheim

Landfrauen Markus Seidl berichtet über Argentinien und Chile

Kultur und Natur

Archivartikel

Neulussheim.Der zweite Vortrag der neuen Reihe „Wir lernen fremde Kulturen kennen“ fand wieder mit Markus Seidl und Ursula Trentinaglia im Haus der Feuerwehr statt. Die Landfrauen hatten für die Veranstaltung die Tische mit Kakteen dekoriert.

Markus Seidl (Bild) begrüßte die Besucher seines Vortrages mit einem landestypischen „Ola“. Damit man einen kurzen Einblick über die farbenfrohe Kleidung erhalten konnte, hatte er allerlei Souvenirs mitgebracht, wie Mützen, bestickte Taschen und einen Poncho. Er berichtete von der abenteuerlichen Reise in einem rollenden Hotel, kurz „Rotel“ genannt.

In Argentinien und Chile gibt es viele Naturwunder. Es ist sozusagen eine Mischung aus Kultur und Natur. Buenos Aires hat mehr als eine Million Einwohner und erstreckt sich über eine Breite von 30 und eine Länge von 60 Kilometer. Armut und Reichtum wohnen dicht beisammen.

Markus Seidl berichtete, dass ein sehr großer Kult um Grabstätten gemacht wird. Er zeigte darüber auch Bilder. In Argentinien gibt es ein Kaufhaus, das dem KADEWE in Berlin ähnelt. Alles in allem ist in Argentinien alles sehr farbenfreudig.

Der Referent berichtete von der südlichsten Stadt der Welt, Ushuaia. Hier sind viele Häuser mit Wellblech gebaut. In Feuerland ist es sehr feucht. Die Menschen in Argentinien sind im Allgemeinen sehr zufrieden und mit der Natur eins. Im Nationalpark gibt es Orchideenwiesen. Die wilden Orchideen haben einen sehr intensiven Duft.

Hauswirtschaftsleiterin und Agrarbotschafterin Ursula Trentinaglia verwöhnte die Besucher im zweiten Teil des Vortrages mit landestypischen Köstlichkeiten. Es wurden selbstgemachte Empanadas (gefüllte Teigtaschen) gereicht sowie ein köstlicher Avocadodip mit Tacos. Sie hatte sehr viel Anschauungsmaterial mitgebracht, wie etwa schwarze Bohnen, Süßkartoffeln, Tamarillo und vieles mehr.

Whisky auf uraltem Eis

Nun folgte der zweite Teil des Vortrages der Reise von Feuerland bis Santiago de Chile. Am Lago Argentino hat Seidl riesige Gletscherwelten erkundet, was anhand sagenhafter Bilder dokumentiert wurde. Im Übrigen ist Regenkleidung notwendig, da sich das Wetter von einer auf die andere Minute ändern kann. Als Attraktion bekamen die Teilnehmer der Schiffsreise auf dem Lago Argentino 1000 Jahre altes Eis mit Whisky serviert. Tolle Eindrücke gab es auch von Santiago de Chile.

Die Besucher hätten Markus Seidl noch Stunden zuhören können, weil er die Reise mit den Landfrauen quasi noch einmal erlebt und es auch so rübergebracht hat. dh/Bild: Mitsch

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