Neulußheim

Wir für Neulußheim Kommunalpolitisches diskutiert

Ort wird gesäubert

Neulußheim.Die Themen des dritten Stammtisches von „Wir für Neulußheim“ drehten sich um konkrete Vorhaben, die in den kommenden Wochen und Monaten angegangen werden sollen, heißt es in einer Pressemitteilung des Vereins.

„Zu unserer Dreck-Weg-Aktion am Samstag liegen uns schon einige Anmeldungen vor“, konnte die Vorsitzende Ingeborg Bamberg berichten. Man tut etwas Sinnvolles und kommt dabei noch mit anderen netten Menschen ins Gespräch, sind die positiven Rückmeldungen.

Claudia Piorr berichtete über weiteren Aktivitäten. „Wir möchten für bienenfreundliche Gärten und Grünanlagen werben und verschenken daher am Samstag, 11. Mai, Blühstauden. Da wir uns als Netzwerker verstehen, haben wir uns mit örtlichen Blumenhändlern abgestimmt, die ebenfalls spezielle Angebote zum Thema ,Neulußheim blüht auf‘ machen. Und als i-Tüpfelchen konnten wir auch einen ortsansässigen Imker für unsere Aktion begeistern.“

ÖPNV ausbauen

Ein großes Thema beim Stammtisch war der öffentliche Nahverkehr: „So wie ich sind viele Neulußheimer Berufspendler“ berichtete Ersin Yildiz. „Bei dem vielen Verkehr ist das manchmal ganz schön stressig. Mit dem Buspendelverkehr über die Salierbrücke hat der Verkehrsverbund Rhein-Neckar zusammen mit den Gemeinden eine gute Lösung für die Zeit der Brückensperrung gefunden. Verbesserungen wünschen sich auch diejenigen, die täglich nach Heidelberg fahren. „Nach Mannheim und Karlsruhe kommt man dank des Neulußheimer Bahnhofs ja auch heute schon sehr gut, auch wenn das Bahnhofsgebäude selbst eine Dauerbaustelle ist,“ ergänzte Alexander Pöltl. „Da der Bahnhofsumbau durch die Bahn durchgeführt wird, hat Neulußheim keinen Einfluss auf das Tempo der Bauarbeiten. Prüfen könnte man von Gemeindeseite jedoch, die Anzahl der überdachten Fahrradstellplätze zu erhöhen. Eventuell kann das vorhandene Dach über die Stützpfeiler hinaus verlängert werden, dann wären auch die Betonpfeiler nicht mehr der Witterung ausgesetzt,“ machte er gleich einen konkreten Vorschlag.

Auf Belange von Kindern achten

„Insgesamt sollte man bei der Gestaltung von Verkehrswegen in Wohngebieten die Belange von Kindern und Fußgängern stärker berücksichtigen,“ plädierte Albert Müller dafür, Straßen aus der Perspektive der schwächsten Verkehrsteilnehmer zu betrachten. „Oft helfen da schon kleinere Maßnahmen, die Autofahrer an neuralgischen Stellen zu einer vorsichtigeren Fahrweise anzuhalten.“

Beim Stammtisch zeigte sich wieder einmal, dass in entspannter Atmosphäre Ideen entstehen, die es wert sind, weiterverfolgt zu werden, heißt es abschließend.

Nächste Veranstaltung von „Wir für Neulußheim“ ist die Dreck-Weg-Aktion am morgigen Samstag. Treffpunkt ist um 10 Uhr am Parkplatz der „Pusteblume“. ib

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