Neulußheim

SPD Miriam Walkowiak als Vorsitzende wiedergewählt

Partei hat Flagge gezeigt

Archivartikel

Neulußheim.Bei der Jahreshauptversammlung des SPD-Ortsvereins betonte die Vorsitzende Miriam Walkowiak, dass sie stolz und erfreut über zwei neue Mitglieder im Ortsverein sei.

Die Aktionen des vergangenen Jahres wurden anhand einer Bildpräsentation von der zweiten Vorsitzenden Jutta Menssen gezeigt. Angefangen mit den Vorstandssitzungen, Vor-Ort-Begegnungen, den gut besuchten Dämmerschoppen, dem Sommerfest und dem Ferienspaß bis hin zum Martinszug. Walkowiak dankte allen, die dazu beigetragen haben, dass im Jahr 2018 so viele Aktionen erfolgreich durchgeführt werden konnten.

Sei man zu Beginn des Jahres 2019 wegen der steten Präsenz im Ort noch voller Hoffnung, ein gutes Wahlergebnis zur Gemeinderatswahl zu erreichen, hätte das erschütternde Ergebnis erst einmal verdaut werden müssen. Positiv sei anzumerken, dass viele Kandidaten das Sommerfest unterstützt hätten. Auch mit kleinerer Fraktion mit Renate Hettwer, Winfried Vaudlet und Hanspeter Rausch könne Flagge gezeigt werden.

Solide Finanzbasis

Kassierer Günter Schöner hatte eine Präsentation seines Rechenschaftsberichts mitgebracht, mit dem Ergebnis, dass der Ortsverein trotz der großen Ausgaben für den Kommunalwahlkampf auf gesunden Füßen steht. Diese solide Finanzbasis und die gut geführte Kasse wurden von den Revisoren Jutta Dräger und Fritz Brömmer bestätigt. Fraktionsvorsitzender Hanspeter Rausch gab einen Überblick über die Arbeit der Fraktion und hob hervor, dass viele Themen im Rat die Handschrift der Sozialdemokraten zeigten. Auf kommunaler Ebene habe die SPD-Fraktion mit Hilfe des engagierten Ortsvereins wesentliche Akzente gesetzt.

Des Weiteren sei die Arbeit in der Fraktion durch Personalwechsel geprägt worden. Dagmar Engelhardt schied aus der Fraktion aus, in der Hoffnung, dass Annette Schmidt als Nachrückerin wiedergewählt werde. Die Kalkulation ging nicht auf. Ferner stand Heidi Roß nach 40 Jahren im Rat nicht mehr auf der Kandidatenliste. An der Stelle dankte er ihr auch im Namen des Vorstands noch einmal für die gute, konstruktive und verlässliche Zusammenarbeit.

Nicht unerwähnt blieb das Engagement der Fraktion zum Erhalt des Kulturamtes und des Jugendtreffs Point in der bisher bewährten Form. Vom rechten Sog in der Gesellschaft sei Ende 2018 auch die Gemeinde nicht verschont geblieben. SPD und Bürgermeister hätten deutlich Flagge gezeigt, als Drohbriefe und Anfeindungen zum Thema Flüchtlinge im Ort für hohe Wellen sorgten.

„Die Würde des Menschen ist unantastbar“, meinte Landtagsabgeordneter Daniel Born mit dem Hinweis auf das Geschehen in Halle. Er dankte neben dem SPD-Ortsverein, den Gewerkschaften, demokratischen Parteien und Vereinen für das tägliche Dagegenhalten gegen den brauen Sog. Der Gesetzgeber müsse alle Härte zeigen. Das Leben mit Hasskommentaren im Internet sei menschenverachtend und widerlich. Das Böse dürfe keine Chance in unserer Mitte haben.“

Umso mehr freute er sich, dass der Ortsverein zwei neue Mitglieder gewinnen konnte und auf finanziell soliden Füßen stehe. Er komme immer wieder gerne nach Neulußheim und dankte in diesem Zusammenhang für die Europaveranstaltung vor wenigen Tagen. Gute Chancen sehe Born für das weitere Volksbegehren um freie Kindergartenplätze. Wie der Ortsverein strebe die SPD eine gerechte Lastenbeteiligung an. Das Kernthema müsse sein „Für Bildung keine Gebühren“. rhw

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