Neulußheim

Freie Wähler Beim Vereinsabend stellen sich die Kandidaten vor / Neue Ehrenmitglieder ernannt

Politik an Menschen ausrichten

Neulußheim.Zu einem gemütlichen Vereinsabend trafen sich zahlreiche Mitglieder der Freien Wähler. Vorsitzender Sven Nitsche begrüßte die Anwesenden und hatte zunächst die freudige Aufgabe, mit Siegfried Polke und Otto Schmidt zwei aktive und langjährige Mitglieder auszuzeichnen und zu Ehrenmitgliedern zu ernennen, heißt es in einer Pressemitteilung des Ortsverbands der Freien Wähler.

In seiner Würdigung ging Nitsche ausführlich auf die vielfältigen Verdienste der beiden ein. Beide haben bei den unzähligen Festen, Aktionen und sonstigen Vereinsaktivitäten jahrzehntelang engagiert mitgeholfen und sind auch heute noch immer gern bereit, die FW mit Rat und Tat zu unterstützen. Auch für Gemeinderatswahlen haben beide mehrmals kandidiert. Otto Schmidt war darüber hinaus 22 Jahre als Kassier Mitglied des engeren Vorstands. Nitsche bedankte sich für die langjährige Unterstützung, die in dieser Form alles andere als selbstverständlich ist.

Ziele für Gemeinden erläutert

Dr. Jörg Söhner übernahm die Moderation des Abends und gab den einzelnen Gemeinderatskandidaten die Möglichkeit, sich ausführlich vorzustellen. Jede und jeder erklärte zunächst die Motivation zur Kandidatur und warum bei den FW. Im Anschluss daran erläuterten alle ihre Ziele für Neulußheim.

Oftmals waren persönliche Erlebnisse der Auslöser, sich nun politisch zu betätigen. Und die Freien Wähler bieten dafür die Möglichkeit, die eigene Meinung ohne Parteiausrichtungen frei zu äußern und gehört zu werden.

Während manche schon seit vielen Jahren hier leben, haben andere, die erst vor kurzem nach Neulußheim kamen, die lokalen Einrichtungen und Infrastrukturverhältnisse aus externem Blickwinkel kennengelernt. Dies bringt im Wahlprogramm spannende Ideen ein.

Wichtig ist allen Kandidaten, dass die Politik auf die Menschen ausgerichtet werden muss. Sei es der gesellschaftliche Wandel oder die Veränderungen durch Digitalisierung und Globalisierung – es gelte in Zukunft immer mehr, die kommunalen Rahmenbedingungen rechtzeitig zu schaffen.

Die amtierenden Gemeinderäte, die allesamt ihre begonnene Arbeit gerne fortsetzen würden, berichteten von den anstehenden Projekten und schilderten dabei, wo im Großen, aber auch in Details Erstrebenswertes für die Menschen in der Viersterne-Gemeinde liegt.

Sei es der Neubau der zusätzlichen Sport- und Kulturhalle, die Unterstützung des Kabinenbaus der Fußballer oder der weitere Ausbau der Kinderbetreuung sowie die Sanierung von Straßen und Kanalnetz – es sei viel erreicht worden in den vergangenen Jahren, aber auch in Zukunft müsse stetig weitergearbeitet werden.

Bei einem kleinen Imbiss war anschließend Raum für persönliche Gespräche. Die Mitglieder nutzten den Abend zum Gedankenaustausch und zum intensiven gegenseitigen Kennenlernen. sn

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