Neulußheim

Gemeinderat Grundstücke westlich der Zeppelinstraße sollen neu geordnet werden / Eintritt ins digitale Zeitalter

Rückzugsplan der Kirche bremst Sanierung der Kornstraße

Neulußheim.Überwiegend mit Bauangelegenheiten wird sich der Gemeinderat bei seiner heutigen Sitzung um 19 Uhr im Bürgersaal des Rathauses befassen.

Für das vom Rat beschlossene Neubaugebiet westlich der Zeppelinstraße soll ein Umlegungsausschuss gebildet werden. Mit der Umlegung innerhalb des 1,5 Hektar großen Gebiets soll erreicht werden, dass die vorhandenen Grundstücke neu geordnet werden, so dass sich nach Lage, Form und Größe für die spätere Nutzung geeignet sind. Betroffen sind insgesamt 48 Grundstücke und Grundstückteile, die so angeordnet werden müssen, dass die Eigentümer gleich behandelt werden. Mit dem Beschluss zur Umlegungsanordnung verbunden ist die Beauftragung des Umlegungsausschusses mit Umsetzung des Beschlusses.

Abwarten, was passiert

Gleichfalls ein Thema im Rat ist die Sanierung der Kornstraße. Deren Neugestaltung war schon beschlossene Sache, vom Rat wurde ein Büro mit der verkehrstechnischen Planung der Umgestaltung beauftragt. Mittlerweile haben sich jedoch neue Gesichtspunkte ergeben. So plant die katholische Kirche einen Rückzug aus dem Ortskern. Geplant ist, die Kirchen in Alt- und Neulußheim abzureißen und ein gemeinsames Gemeindezentrum zu errichten. Weshalb die Verwaltung nun die Planungen stoppen will, bis feststeht, wie es mit den Flächen in der Kornstraße weitergeht.

Im Februar stand der Punkt schon einmal auf der Tagesordnung, damals wurde er wegen noch offener Fragen zurückgestellt, nun soll beschlossen werden: Das Grundstück Altlußheimer Straße 53-55 soll mit einem Mehrfamilienhaus, geplant sind zwölf Wohneinheiten, bebaut werden. Hierfür ist ein vorhabenbezogener Bebauungsplan notwendig, den der Rat beschließen soll.

Ende Mai wird ein neuer Gemeinderat gewählt und wenn dieser sein Amt antritt, dann sollen neue Zeiten anbrechen, geplant ist der Sprung ins digitale Zeitalter – Umstellung auf das Ratsinformationssystem. Dass die nötige Hardware auch dem Rat zur Verfügung steht, dafür sollen 18 iPads sorgen, die den Gemeinderäten zur Verfügung gestellt werden.

Bekanntgaben, Verschiedenes und Anfragen beenden den öffentlichen Teil der Sitzung, zu dem die Bevölkerung eingeladen ist.

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