Neulußheim

Alter Bahnhof „Olli Roth & Friends“ ziehen ein großes Publikum an / Viele kommen schon weit vor Konzertbeginn / Krönender Abschluss mit Gänsehaut bei „Hallelujah“

Zack – und der Garten ist mit Menschen voll besetzt

Neulußheim.Waren es nun 800 oder 900 Zuschauer? So richtig konnten die Verantwortlichen die Besucheranzahl nicht bestimmen, zumal die Gäste überall waren: Vor dem Alten Bahnhof, seitlich am Alten Waggon und bis in Richtung Kindergarten saßen sie verteilt. Niemand wollte auch nur eine Minute vom Auftritt von „Olli Roth & Friends“ verpassen – viele kamen schon Stunden früher, bevor die Band ihren ersten Song spielte. Mit Klappstühlen und Decken hatten es sich die Menschen rund um den idyllischen Veranstaltungsort gemütlich gemacht, um gefühlvolle Balladen, Uptempo-Songs oder auch mal stampfende Swamp-Grooves zu erleben.

Unter dem Motto „Let the music do the talking“ („Überlass’ der Musik das Reden“) begeisterten die Bandmitglieder – und Roth allen voran mit akustischer Gitarre und herausragender Stimme – das Publikum. Mit fast 200 Auftritten pro Jahr ist er einer der best gebuchten Sänger in der Region.

Man merkte ihm an, dass er gern nah dran ist an seinen Gästen und er sich in Neulußheim schon richtig „heimisch“ fühlt. „Der Hammer ist“, sagte der Musiker, „wir kommen hier um 9.30 Uhr an und da sind die Ersten schon da. Wir haben noch nix aufgebaut, fangen dann an, drehen uns irgendwann um – und zack, der Garten ist voll“.

Bei so vielen interessierten Gästen war die Band top motiviert, ein tolles Konzert zu geben und jede Musikrichtung zu bedienen. Hätten es die Musiker nicht selbst verraten, niemand hätte es ihnen angemerkt, dass sie in der Nacht zuvor noch bis zwei Uhr morgens unterwegs waren. Krönender Abschluss mit Gänsehaut war ein Solo Roths. Er coverte in seinem ganz eigenen Stil „Hallelujah“ von Leonard Cohen.

Bürgermeister Gunther Hoffmann war beeindruckt, wie viele Menschen gekommen waren und wie reibungslos die Verköstigung vonstatten ging. „Ohne das perfekt eingespielte Team aus Ehrenamtlichen wären diese Veranstaltungen nicht durchführbar. Die Mitglieder des Kulturtreffs sind ja nicht nur ein paar Stunden hier beschäftigt, sondern den ganzen Tag“, lobte er. zg

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