Oftersheim

Geschäftsleben Interview mit Regionaldirektorin Birgit Rapp über Baumaßnahmen / Offener Schalterbereich und Räume für Beratung

„Bekenntnis zur Region und Gemeinde“

Archivartikel

Oftersheim.Die neue Filiale der Vereinigten VR Bank Kur- und Rheinpfalz wurde dieser Tage eröffnet. Der künftige Standort der Bank in Oftersheim befindet sich in einem neu errichteten Wohn- und Geschäftsgebäude in der Eichendorffstraße 4, an gleicher Stelle wie der alte Filialbau der Bank, der im Februar und März des vergangenen Jahres abgerissen wurde. Im Interview erklärt Birgit Rapp, Regionaldirektorin für Ketsch und Schwetzingen, warum der Neubau notwendig war, was die Bauarbeiten verzögert hat und wie die Corona-Pandemie den Betrieb der Filiale beeinflusst.

Frau Rapp, am 8. Juni wurde die neue Filiale der Vereinigten VR Bank Kur- und Rheinpfalz in Oftersheim eröffnet. Warum wurde neu gebaut?

Birgit Rapp: Eigentlich war für die Filiale lediglich eine Renovierung geplant. Die Innenausstattung war ja schon etwas in die Jahre gekommen. In dem alten Bestandsobjekt aus den 1970er Jahren ließ sich aber das von uns gewünschte moderne Filialkonzept nicht verwirklichen. Wir entschieden uns deswegen für einen Verkauf an einen Bauträger, der das alte Gebäude abgerissen und dort ein neues Wohn- und Geschäftshaus errichtet hat. Als klares Bekenntnis zur Region und zur Gemeinde haben wir mit dem neuen Besitzer des Gebäudes einen langfristigen Mietvertrag abgeschlossen.

Was erwartet die Kunden in der neuen Filiale?

Rapp: In den neuen Räumlichkeiten haben wir jetzt einen großen SB-Bereich. Der Unterschied zur alten Filiale, in der dieser sehr klein war, wird hier deutlich. Es gibt außerdem einen offenen Schalterbereich mit zwei Servicetheken sowie drei Räume für die persönliche Beratung unserer Kunden. Insgesamt ist das neue Raumkonzept hell, freundlich und modern. Und natürlich wurden alle Geräte auf den neuesten Stand der Technik gebracht.

Der Bau des neuen Objekts hatte sich zwischenzeitlich etwas verzögert. Was war passiert?

Rapp: Leider ist durch die Arbeiten auf dem Baugrund im April 2019 das Nachbargebäude, das Heimatmuseum der Gemeinde, beschädigt worden (wir berichteten). Der für Mitte Mai geplante Beginn des Rohbaus hat sich deshalb um zwei Monate verschoben. Den Fertigstellungstermin hat das letztendlich aber nicht berührt.

Wie beeinflusst die Corona-Pandemie den Betrieb der Filiale – und was war bei der Eröffnung anders als sonst?

Rapp: Normalerweise hätte es zur Eröffnung einen großen Empfang mit vielen geladenen Gästen gegeben. Darauf mussten wir aufgrund der aktuellen Situation natürlich verzichten. Unsere Kunden können sich die neue Filiale unter Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln zu den gewohnten Öffnungszeiten ansehen. Wie an allen Standorten der Vereinigten VR Bank Kur- und Rheinpfalz haben wir für den laufenden Betrieb entsprechende Vorkehrungen getroffen. So wurden beispielsweise auch hier Plexiglasscheiben vor die Schalter montiert und die SB-Geräte werden von uns regelmäßig desinfiziert. zg

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