Oftersheim

Gemeinderat Pritschenwagen für die Gärtnerkolonne und Pick-up für die Gebäudeunterhaltung

Der Bürgermeister darf zwei gebrauchte Fahrzeuge kaufen

Oftersheim.Der Gemeinderat hat durch die Abstimmung in einem elektronischen Umlaufverfahren (wir berichteten) Bürgermeister Jens Geiß zum Kauf von zwei gebrauchten Fahrzeugen für den Bauhof mit einer Auftragssumme von höchstens 35 000 Euro je Fahrzeug ermächtigt.

Angeschafft werden sollen ein zusätzlicher Pritschenwagen mit Doppelkabine und Dreiseitenkipper für die Gärtnerkolonne sowie ein Pick-up mit Doppelkabine für die Gebäudeunterhaltung als Ersatz für ein bereits 13 Jahre altes Fahrzeug.

Erneuerung des Fuhrparks

Im aktuellen Haushalt wurden insgesamt 75 000 Euro für die Erneuerung des Bauhof-Fuhrparks eingestellt. Die zusätzliche Fahrzeuganschaffung wurde notwendig, weil zwischenzeitlich ein Fahrzeug der Gärtnerabteilung in vollem Umfang im Bereich der Stadtreinigung eingesetzt wird.

Durch die Zunahme von Verunreinigungen im öffentlichen Bereich und die Vielzahl der zu leerenden Papierkörbe sowie der Anzahl der in den letzten Jahren massiv ausgebauten Hundetoiletten, die dreimal pro Woche geleert werden müssen, ist dieses Fahrzeug komplett ausgelastet. Das Auto steht daher der Gärtnerkolonne nicht mehr zur Verfügung. Ein Pritschenwagen eignet sich zum Transport der benötigten Materialien und kann gleichzeitig das Personal zu den jeweiligen Einsatzorten bringen.

Der zu ersetzende Ford Transit hat eine Laufleistung von 106 000 Kilometern, fast ausschließlich im Stadtverkehr.

Durch die jahrelange Nutzung als Einsatzfahrzeug im Winterdienst weist der Transporter erhebliche Rostschäden auf. Bereits bei der letzten TÜV-Abnahme mussten einige Unterbodenbleche erneuert werden. Das bisherige Fahrzeug der Gebäudeunterhaltung soll durch einen Pick-up ersetzt werden. Auch dieses Fahrzeug verfügt über eine offene Ladefläche und bleibt auch mit Anhänger noch unterhalb des mautpflichtigen Gesamtgewichts für Bundesstraßen. Der Bauhof ist mit diesem Fahrzeug in der Lage, entsprechende Transporte bis zu einem Gesamtgewicht von 7,5 Tonnen auszuführen, ohne dass hierfür die Fahrten vorher angemeldet oder das Fahrzeug mit einem Maut-Lesegerät ausgestattet werden muss.

Elektromodelle noch ungeeignet

Vorab wurde die Möglichkeit der Anschaffung eines weiteren Elektrofahrzeugs geprüft. In dem zu beschaffenden Segment sind allerdings noch keine Fahrzeuge mit alternativen Antrieben etabliert, die den Anforderungen des Bauhofs entsprechen würden. Wie bereits in den zurückliegenden Jahren möchte die Bauhofleitung wieder gebrauchte Fahrzeuge oder Fahrzeuge mit Tageszulassung anschaffen. Das kommt die Gemeinde wesentlich günstiger.

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