Oftersheim

Hungermarsch Waltraud Scherer informiert über „Spendenernte“

Der Höhepunkt ihres Einsatzes

Oftersheim/Region.Die Corona-Epidemie hat sich über die ganze Erde verbreitet. Vieles ist lahmgelegt und gestrichen worden. Warum nicht auch der Hungermarsch? Das „Nein“ der Oftersheimer kam spontan klar. Sie hielten es auch durch, heißt es in einer Mitteilung des Organisationsteams. Ihr Argument: „Der Hunger fällt ebenfalls nicht aus.“

Gleichzeitig fühlen sich die Verantwortlichen aus unserer Region mit den Empfängern ihrer Hilfe in einem Netz des Vertrauens verbunden. So machten sich alle, die sich seit Jahren mit der Solidaritätsaktion verbunden fühlen, auf den Weg zu „ihren“ Spendern. Und im Geist ihrer Verantwortung feierten sie am 28. Juni mit einem ökumenischen Gottesdienst den „Tag der Solidarität“ auf dem Hof der Friedrich-Ebert-Schule (wir berichteten).

Nun, drei Monate später, steht ihr Einsatz vor seinem Höhepunkt. Für Montag, 28. September, 19.30 Uhr, sind wieder alle nach Oftersheim eingeladen: zu einer Corona-gerechten Feier im katholischen Pfarrzentrum St. Kilian. Dass sie sich darüber freuen, wird jeder verstehen. Besonders auf die „Ernte“, die Summe der Spenden, die ihre Schatzmeisterin, Waltraud Scherer, bekanntgeben wird.

Was auch immer die Zukunft bringt: Sie haben die Prüfung des ersten und hoffentlich einzigen Pandemie-Jahres bestanden, heißt es. zg

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