Oftersheim

Wildgehege Auf Fotosafari im beliebten Familienausflugsziel / „Platzhirsch“ trägt ordentliches Geweih

Die sind ja schon groß!

Oftersheim.Entspannt liegt die Hirschfamilie mit ihren drei Kälbern im Schutze der Bäume im Wald des Wildgeheges und betrachtet das Geschehen um sie herum.

„Anhand der Bilder kann man wunderbar das heftige Wachstum des Geweihs unseres ,Platzhirsches‘ sehen“, schreibt Fotograf Ralf Lackner. Vor knapp einem halben Jahr war er schon einmal auf Fotosafari in dem beliebten Familienausflugziel und dokumentierte die Vierbeiner.

Das Geweih besteht aus Knochensubstanz. Im Unterschied zu den Hörnern – beispielsweise beim Steinbock – ist der Kopfschmuck der Hirsche keine permanente Bildung, sondern wird immer jährlich erneuert. Die Bildung ist dabei an den Testosteronhaushalt der Männchen gekoppelt. Während der Wachstumsphase wird das Geweih durch eine kurzbehaarte Haut, Bast genannt, mit Blut versorgt.

Sobald es seine volle Größe erreicht hat, trocknet die äußere Hautschicht durch Versiegen der Blutzufuhr ein und juckt, weswegen sie abgestreift oder gefegt wird. Zurück bleibt eine dunkle und weitgehend abgestorbene Knochenstruktur, die mit dem lebenden „Rosenstock“ verbunden ist und über mehrere Monate getragen wird. Kurz vor der Brunft (September/Oktober) scheuert der Hirsch im Juli/August dann die Haut ab. Hervor kommt ein stattliches Geweih. Und dies passiert jedes Jahr erneut. az/zg

Info: Eine kleine Bildauswahl gibt es auch unter www.schwetzinger-zeitung.de

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