Oftersheim

Landtagswahl Holger Fritz kandidiert für die Freien Wähler / Der 51-Jährige lebt seit neun Jahren mit seiner Familie in Oftersheim

Er will die Bildungspolitik modernisieren

Archivartikel

Schwetzingen/Oftersheim.Holger Fritz wird bei der Landtagswahl im kommenden Jahr als Direktkandidat im Wahlkreis 40 Schwetzingen (mit den Gemeinden Altlußheim, Brühl, Eppelheim, Hockenheim, Ketsch, Neulußheim, Oftersheim, Plankstadt, Reilingen und Schwetzingen) für die Freien Wähler antreten, heißt es in einer Pressemitteilung des Landes-Pressesprechers Bernd Barutta. Der 51-jährige wurde von den Mitgliedern seiner Partei im „Brauhaus“ am Schwetzinger Schlossplatz in einer Aufstellungsversammlung einstimmig nominiert. Der gebürtige Heidelberger lebt seit elf Jahren mit seiner Frau und seinem neunjährigen Sohn in Oftersheim.

In dem von Landesvorstandsmitglied Bernd Barutta geleiteten Treffen erläuterte Holger Fritz seine Motivation, ein Landtagsmandat anzustreben: „Mein inhaltlicher Schwerpunkt ist die Modernisierung der Bildungspolitik, ein ganz wichtiger Kern landespolitischer Kompetenzen. Insbesondere stehen die Freien Wähler als einzige Partei an der Seite der nachhaltigen Bildungsinitiative ,G9! – jetzt BW zur Verankerung des neunjährigen Gymnasiums (G9) in Baden-Württemberg’.“ Weitere zentrale Komplexe sind für ihn eine nachhaltige Energieerzeugung auf Basis der erneuerbaren Energien und die Stärkung der hiesigen Wirtschaft. Der gelernte Diplom-Elektroingenieur ist als Projektleiter bei einem mittelständischen Unternehmen in der Entwicklungsabteilung in Ludwigshafen beschäftigt. Seine Schulzeit absolvierte er in Heidelberg und sein Studium an der Technischen Hochschule in Karlsruhe.

Der Kreisvorsitzende der Freien Wähler, Kay-Olaf Ballerstädt aus Waibstadt freute sich über die Bereitschaft von Holger Fritz, als Landtagskandidat anzutreten. „Er steht für die bürgerlichen Werte der Freien Wähler und hat einen kritischen Blick für die wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Entwicklungen in unserem Land.“ Beim zuständigen Kreiswahlleiter wurde die Kandidatur bereits in Heidelberg eingereicht.

Ob er von den Ortsvereinen unterstützt werde, sei noch nicht klar, erklärte Holger Fritz im Gespräch mit unserer Zeitung. Es gibt auf dieser Ebene ja unterschiedliche Ansichten darüber, ob die Freien Wähler auch überregional für Länderparlamente kandidieren oder sich weiterhin auf Kommunalpolitik beschränken sollen. In seiner Heimatgemeinde Oftersheim habe er schon um Unterstützung geworben, sagte Fritz, „ich werde aber auch auf alle anderen Ortsvereine offen zugehen. Es ist mein Ziel, das friedliche Nebeneinander zu verbessern.“ zg

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