Oftersheim

Evangelischer Kirchenchor Gruppe kann aufgrund der Mitgliederzahlen „keine großen Sprünge mehr wagen“ / Leiter lobt dennoch die Leistungsbereitschaft

Erna Neubert singt hier schon seit 65 Jahren

Oftersheim.Mit dem Kanon „Singen macht Spaß“ begann die Hauptversammlung des evangelischen Kirchenchors. Im Bericht von Schriftführerin Birgit Czerwenka ging es auch um die erstmals aufgeführte „Geistliche Abendmusik im Advent“, heißt es in einer Pressemitteilung. Insgesamt hatte der Chor 49 Einsätze, davon elf Auftritte.

Ein Dank ging an alle Spender und Helfer, die die 21. Orgelfondsaktion unterstützt hatten, denn es konnte dem Orgelfondskonto ein Betrag von mehr als 1200 Euro gutgeschrieben werden, der als finanzieller Grundstein für den Einbau neuer geräuschlos funktionieren-der Tremulanten in die Orgel dient.

Danach folgte der Kassenbericht sowie eine Ehrung für regelmäßigen Singstundenbesuch, die Claudia Ruhland, Erna Neubert, Heidrun Pawletta und Willi Egler erhielten. Erna Neubert, die seit 1953 dem Chor angehört, wurde für ihre Treue, Zuverlässigkeit und ihr Engagement – sie war 22 Jahre Obfrau – gedankt und mit einem Präsent geehrt. Sie erhielt außerdem eine Ehrenurkunde des Chorverbands der evangelischen Kirchen Deutschlands.

Es folgte mit „The prayer“ von Carole Sager und David Foster ein Chorbeitrag, bevor Chorleiter Ruhland ein paar Worte der Wertschätzung aussprach. Insbesondere lobte er die gute Gemeinschaft, die ungebrochene und erfreuliche Leistungsbereitschaft des Chors, immer wieder neue Chorstücke einzustudieren, was nicht selbstverständlich sei. Auch wenn der Chor aufgrund der Mitgliederzahlen keine „großen Sprünge“ mehr wagen könne, so blicke er dennoch hoffnungsfroh in die Zukunft, dass auch weiterhin viele neue „kleine Sprünge“ machbar sein werden. Dazu sind neue Mitglieder jederzeit willkommen.

Zum Schluss bedankte sich der Chor mit „We come to say thank you“ von Pepper Choplin. Erna Neubert erfreute mit dem Gedicht „Nadur bleibt Nadur“ in Mundart über Gretchens Schönheit, einer Fahrt nach Mannheim und die Folgen der Natur. Es folgte Willi Egler mit Satiren übers „Glockenspiel“ und „Installateur Müller, dessen Lebenszeit der den Kunden in Rechnung gestellten Stunden entsprach“. Chorleiter Ruhland rundete mit Schlagertexten von 1912 und 1925 „In Büsum gibt’s einen Keuschheitsverein“ von Ralf Benatzky und „Ich hab das Fräulein Helen baden sehn“ von Fritz Grünbaum die Vorträge ab. zg

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