Oftersheim

Regierungspräsidium Gewässerschau an Landgraben und Hardtbach / Gesetzlich vorgeschrieben

Gefahrenquellen beseitigen

Archivartikel

Oftersheim.Das Wassergesetz für Baden-Württemberg sieht vor, dass an Gewässern regelmäßig Gewässerschauen vorzunehmen sind. Die Besichtigung bezieht die Ufer sowie das für den Hochwasserschutz und für die ökologische Funktion notwendige Umfeld mit ein.

Sie dient dazu, Probleme und Gefahren festzustellen und deren Beseitigung einzuleiten. Gefahrenquellen können unter anderem Ablagerungen wie beispielsweise Komposthaufen und Holzstapel oder die Lagerung von wassergefährdenden Stoffen in der Nähe eines Gewässers sein. Durch die Gewässerschau soll ein Beitrag zur Verringerung und Vermeidung von Hochwasserrisiken für die Anwohner des Landgrabens und des Hardtbachs in Oftersheim, aber auch für die unterliegenden Gemeinden geleistet werden. Gleichzeitig sollen Beeinträchtigungen der ökologischen Funktionen des Gewässers beseitigt werden, teilt die Gemeinde mit. Zur ordnungsgemäßen Durchführung der Gewässerschau kann es notwendig sein, Privatgrundstücke sowie Anlagen am Gewässer zu betreten. Grundsätzlich ist der Träger dazu berechtigt.

Zwei Termine

Das Regierungspräsidium Karlsruhe hat folgende Termine für die Gemeinde festgesetzt: Gewässerschau am Hardtbach am Mittwoch, 6. November, Treffpunkt um 11 Uhr an der oberen Gemarkungsgrenze (Radbrücke / Ostkurvenbrücke); Gewässerschau am Landgraben am Donnerstag, 7. November, Treffpunkt um 11.30 Uhr an der Brücke über dem Landgraben (Durchlass unter BAB).

Die Teilnahme an der Gewässerschau und die Anliegen, Wünsche und Bedenken ist jedem Interessenten freigestellt. zg

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