Oftersheim

Straßenverkehr Aufbau von „Beruhigungsinseln“ beschert Umleitungen / Bei Bedarf können sie schnell abmontiert werden

Heidelberger Straße soll sicherer werden

Archivartikel

Oftersheim.Am Biegen gibt es schon so eine Bake, auch in der Lessingstraße ist so ein weiß-rotes Element installiert worden. Jetzt wurden noch in der Heidelberger Straße, an zwei Stellen zwischen Robert-Koch-Straße und Silcherstraße, mobile Beruhigungsinseln aufgestellt. Letzte Woche montierte der Bauhof die mit einer Warnbake versehenen Elemente. „Eine weitere Maßnahme zur Verkehrsberuhigung“, sagt Bauamtsleiter Ernst Meißner.

Die Inseln wiegen je nach Größe zwischen 100 und 220 Kilogramm Sie werden einfach auf die Straße gelegt, ausgerichtet und gegen seitliches Verschieben verankert. Die Module sind als seitliche Einengung mit Bodenverankerungen in den Asphalt gedübelt und bestehen aus massivem Recycling-Kunststoff. Sie sind witterungsbeständig und haben durch den weißen Rand eine besondere Sichtbarkeit. Bei Bedarf sind sie schnell wieder demontiert. Auf jeden Fall veranlassen die Teile den Autofahrer zu erhöhter Aufmerksamkeit.

Einstimmig beschlossen

Die Maßnahme war in der Juni-Sitzung des Gemeinderats einstimmig beschlossen worden. Die Heidelberger Straße hat in dem Bereich zwischen Silcherstraße und Robert-Koch-Straße einen Fahrbahnquerschnitt von rund 6,20 Metern. Um eine Verkehrsberuhigung in der oft zu schnell befahrenen Straße zu erzielen, hatte der Ausschuss für Verkehrsangelegenheiten dem Gemeinderat empfohlen, eine Verengung durch mobile Inseln herbeizuführen. Der Abstand zwischen den beiden Beruhigungsinseln, die den Autofahrer zwingen sollen, vom Gas zu gehen, beträgt rund 80 Meter. Sollte durch die Verschwenkung eine Unfallgefahr entstehen, könnten die Kunststoffelemente zeitnah wieder demontiert werden, hieß es im Beschlussvorschlag für das Ratsgremium.

Ob die Maßnahme den Verkehrsfluss verlangsamen kann und zu einer Verkehrsberuhigung beitragen wird, muss man abwarten. In der nächsten Zeit sollen auf jeden Fall noch Daten zur gefahrenen Geschwindigkeit und zum Verkehrsfluss gesammelt und ausgewertet werden.

Umleitung für eine Woche

Derzeit sind ohnehin noch nicht so viele Autos in der Heidelberger Straße unterwegs, weil der Bereich in Richtung Siegwald-Kehder-Haus voll gesperrt ist. Die Maßnahme wurde wegen der Herstellung eines Kanal-Hausanschlusses des Bauvorhabens in der der Heidelberger Straße 9 bis 11 getroffen. Die Verkehrsteilnehmer werden bis voraussichtlich Ende nächster Woche über die Mannheimer Straße und den Hardtwaldring umgeleitet.

Die Bushaltestelle „Wiesenstraße“ wird wegen der Vollsperrung nicht bedient. Für die Haltestelle im Hardtwaldring wurde eine Ersatzhaltestelle in der Nähe der Einmündung in die Heidelberger Straße eingerichtet.

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