Oftersheim

Evangelischer Kirchenchor 46 Einsätze hatten die Sänger im vergangenen Jahr / Solovorträge, Wunschliedersingen und Sketch sorgen für Unterhaltung

Heidrun Pawletta hat kein einziges Mal gefehlt

Oftersheim.Die Hauptversammlung des evangelischen Kirchenchors wurde mit „Freunde, die ihr seid gekommen“ musikalisch eröffnet und die Besucher von Obmann Willi Egler begrüßt. Nach einem Chorbeitrag aus dem „Augsburger Tafelkonfekt“ – „Ist etwas so mächtig“ – begann der offizielle Teil.

2018 hatte der Chor insgesamt 46 Einsätze. Dank ging an alle Spender und Helfer, die die 22. Orgelfondsaktion durch ihren Einsatz unterstützt hatten. Es konnte dem Orgelfondskonto ein Betrag von mehr als 1180 Euro gutgeschrieben werden. Er wurde zur Begleichung des Restbetrags des bereits eingebauten neuen, geräuschlos funktionierenden Tremulanten verwendet. Pfarrerin Dr. Sibylle Rolf hatte die Geschichte „Jesus nimmt frei“ mitgebracht – Jesus, der ganz erschöpft vom Gutes Tun war, hatte sich einen Tag zum Spazierengehen, Picknicken und Eselreiten gegönnt, war aber am Abend traurig, denn er dachte, es wäre ein verlorener Tag, ohne Gutes getan zu haben. Aber Gott sagte zu ihm: Nur wenn du selbst froh bist, kannst zu auch andere froh machen. So bedankte sich Dr. Rolf für die Fröhlichkeit und die Leichtigkeit des Singens, mit der der Chor die Gemeinde erfüllt.

Es folgte der Kassenbericht mit Entlastung der Kassenwartin sowie die Ehrung für regelmäßigen Singstundenbesuch, die Claudia Ruhland und Heidrun Pawletta, die beide 2018 kein einziges Mal gefehlt hatten, sowie Erna Neubert, Marianne Gieser, Maritta Stürmer, Birgit Czerwenka und Willi Egler erhielten. Für 20-jährige Zugehörigkeit zum Kirchenchor, davon 16 Jahre als Obmann, wurde Willi Egler geehrt.

Viele „kleine Sprünge“

Es folgte ein Ausblick auf das laufende Jahr von Chorleiter Rainer Ruhland, der sich bei den Mitgliedern für ihre Treue und Unterstützung in nicht immer leichten Zeiten bedankte. Insbesondere lobte er die Gemeinschaft, ungebrochene Leistungsbereitschaft des Chors, verbunden mit einem besonderen Dank an den Tenor. Auch wenn der Chor auf Grund der Mitgliederzahlen keine „großen Sprünge“ mehr wagen könne, so freue er sich dennoch, auch weiterhin viele neue „kleine Sprünge“ machen zu können. Dazu sind neue Mitglieder willkommen.

Zum Abschluss bedankte sich der Chor bei seinen Gästen mit einem Mix aus dem Gospel „Heaven is a wonderful place“, „Wie der Acker so die Rübchen“, „Du passt so gut zu mir“ und „Singen macht Spaß“. Anschließend wurde das Buffet genossen, woraufhin ein Reigen Vorträge, diesmal mit dem Solo „Der Vogelfänger“ von Adrian Rüttinger begleitet von Rainer Ruhland am Klavier, eröffnet wurde. Es folgte Maritta Stürmer, die Fritzchens Schulaufsatz über die Silberhochzeit seiner Eltern mitgebracht hatte. Der Haken dabei war, dass der Lehrer zur Aufgabe gemacht hatte, keine zusammengesetzten Dingwörter zu gebrauchen. Und so wurden die Lachmuskeln bei „Sahne des Schlages“, „Stiche der Biene“, und dem „Jammer der Katze“ trainiert. Ein weiterer Höhepunkt war der Sketch „Die zwe frommste Kerchgängerinnen“ – in Mundart vorgetragen von Heidrun Pawletta und Evelyn Liebl. Nach dem Spiel „Das Dorf“ rundete der Chor mit Wunschliedern den Abend ab. zg

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