Oftersheim

Sängerbund-Liederkranz Mitglieder unterhalten bei der Herrenbierprobe mit witzigen Geschichten / Musik gibt es unter anderem von Thomas Widenka und Michael Lenz

Heinrich May weiß ganz genau, was ein Dirigent so alles macht

Oftersheim.Die Herrenbierprobe beim Sängerbund-Liederkranz wurde von den Sängern und fördernden Mitgliedern schon sehnsüchtig erwartet, und folglich war der Gewölbekeller der Mannheimer Straße 59 gut besucht.

Der stellvertretende Vorsitzende Paul Werner freute sich bei seiner Begrüßung über die große Zahl der Hockenheimer Sängerfreunde, teilt der Verein mit. Winfried Brunner hatte mit seinen Helfern des Vergnügungsausschusses alles perfekt vorbereitet, der Abend wurde mit dem Lied „Die Getränke sind frei“ eingeleitet. Dann floss das Bier und zur Kräftigung gab es Kasseler mit Kartoffelsalat.

Anschließend scharrten schon die ersten Geschichtenerzähler vor Nervosität mit den Füßen und als es hieß „Bühne frei“, ging’s los: Heinrich May stellte die Frage, was ein Dirigent sei und kam schließlich zu der einleuchtenden Antwort: „Jemand, der die Noten kennt, die schwarzen Punkte über dem Text, und der die Hände hin und her, auf und ab und kreuz und quer schwingt.“

Peter Kugler machte sich Gedanken darüber, warum unsere Haustiere wie Pferde, Hunde oder Katzen wesentlich früher als die Menschen sterben, obwohl nur der Mensch Alkohol trinkt. Die Schlussfolgerung war eindeutig: „Lasst uns öfter einen heben!“ Und weiter ging’s mit Stilblüten aus Anträgen ans Sozialamt: Da bittet jemand um mehr Kohlen, damit er den Schnupfen und seine Frau loswird. So ging es Schlag auf Schlag: Da gab’s die Geschichte vom Jetpiloten und dem Airbus-Piloten, die sich mit ihren Maschinen gegenseitig ihre Kunststücke zeigten, wobei das des Airbuspiloten für den Jetpiloten unsichtbar blieb: Er steht auf und geht spazieren.

Raterunde mit Nudeln

Zwischen den Vorträgen animierten Thomas Widenka und Michael Lenz mit ihren Gitarren die Sänger zum Mitsingen und Wolfgang Roßmann zeigte sein Können auf seiner kleinen Mundharmonika. Dann wurde es spannend: Bei der Raterunde musste geschätzt werden, wie viele Nudeln sich in einem Glas befinden. Einen Volltreffer gab es zwar nicht, aber fünf Kandidaten kamen mit ihrem Tipp – 250 Nudeln – der richtigen Zahl 245 sehr nahe. Sie bekamen Preise, die von Oftersheimer und Schwetzinger Geschäften gespendet worden waren.

Am Herrenbierabend durfte auch die Rubrik „ Witze“ nicht fehlen. Hier schöpfte der Hockenheimer Sangesfreund Bernhard Wirth aus dem Vollen und trieb den Sängern die Lachtränen in die Augen. Und gesungen wurde auch weiterhin – natürlich, was denn auch sonst! wpr

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