Oftersheim

Metalnight Drei Bands lassen’s in der Hardgemeinde richtig krachen / Neben „Premortal Breath“ und „Toxik Shokk“ treten auch vier Jungs aus Costa Rica auf

„Heresy“ beschließt Europa-Tour im Juz

Archivartikel

Oftersheim.Metal-Fans aufgepasst: Am Freitag, 8. Februar, 20 Uhr, gibt’s im Jugendzentrum (Juz), Mannheimer Straße 67, ordentlich was auf die Ohren. Für die „Metalnight“ haben die Verantwortlichen drei Bands engagiert, die dem Publikum einheizen.

Für die Band „Heresy“ (Trash Metal), im April 2011 in Costa Rica gegründet, ist der Auftritt in der Hardtgemeinde der Abschluss ihrer großen Europa-Tournee „The False Messiah“. Bereits in ihrem „Geburtsjahr“ spielten sie 70 Mal in sieben Provinzen ihres Heimatlandes. Ein Jahr später bekamen sie ihre erste internationale Show im Programm für die deutsche Band „Sodom“ währen der „War and Pieces Tour“. 2012 begannen dann die Arbeiten für ihr erstes Album „Worldwide Inquisition“, ehe sie mit „Testament“ bei der „Dark Roots of Trash World Tour“ aufgetreten sind.

Beim Festival in Kroatien

Anschließend ging’s auf die Bühne mit der US-amerikanischen Band „Wishplash“, sie spielten beim „Underwall Festival“ in Kroatien und traten außerdem mit der brasilianischen Band „Sepultura“, den Niederländern von „Sinister“ und „Benediction“ aus England auf.

Für die mittelamerikanische Band wurde die „Inquisition Tour“ von 2014 die bis zu jenem Zeitpunkt größte Tournee mit neun Shows in Rumänien, Bulgarien, Ungarn und Kroatien.

2015 ging’s erneut auf Europa-Tour – mit 35 Shows in 15 Ländern. „Heresy“ ist die erste mittelamerikanische Band, die in Ländern wie Österreich, Deutschland, Italien, Dänemark oder Schweden spielte.

„Toxik Shokk“ (Trash Metal) sagt über sich: „Wir wollen den Metal nicht neu erfinden, sondern frönen dem Thrash Metal der letzten 30 Jahre und Horrorfilmen der letzten 100 Jahre.“ Das Paket wird angereichert mit Einflüssen aus Heavy Metal, Speed Metal und Rock ‘n’ Roll. Wer die nächsten Stars am Metal-Himmel sucht wird hier nicht fündig, wer guten alten Metal mit Spaß in den Backen hören will, ist bei „Toxik Shokk“ genau richtig, meinen die Jungs.

„Premortal Breath“ (Heavy Metal) wurde nach eigener Aussage von vielen Seiten beeinflusst. Die Musik wird, wie sie es beschreiben, „heruntergekocht und in eine melodische, aber Heavy-Metal-Form“ gebracht. Einschmeichelnde Gitarrenklänge, monströse Refrains, donnernde Drums, groovige Bässe und noch viel mehr – alles das macht „Premortal Death“ aus. Die vielschichtigen Texte handeln von Themen wie Terror, Psychosen und Abgründen der modernen Gesellschaft.

„Premortal Breath“ wurde im Jahr 2010 von Thomas „Tommy“ Greulich (Gesang) und Thomas „Potti“ Pettrich (Drums) gegründet. Dabei waren zunächst auch Armin Rosen (Gitarre) und Tobias „Tobbe“ Eymer (Bass). Die ersten beiden Songs wurden im Beat-House-Studio in Rauenberg aufgenommen. Nach einigen Umbesetzungen stießen Dominik „Domme“ Eymer (Bass) und Sebastian „Seb“ Herbold (Gitarre) zur Band.

Erstes Album im Jahr 2014

Während Tobias Eymer in der Zwischenzeit auf Gitarre umstieg, blieben der Schlagzeuger und der Sänger die gleichen. Im Jahr 2014 nahm die Band im Studio „Logischdenker Records“ in Römerberg ihr erstes Album „They“ auf.

Die Besetzung blieb bis 2016 erst einmal konstant bestehen, dann entschloss sich Gründungsmitglied Thomas „Potti“ Pettrich, die Band zu verlassen, um mehr Zeit mit seiner Familie zu verbringen. Dafür kam Andreas „Andy“ Reichard als Drummer dazu. Voller Energie und Kreativität hat die Band in Rolf Munkes Empire Studios in Bensheim vor zwei Jahren die Single „Hooligan“ aufgenommen und im März 2018 folgte die Veröffentlichung von „Monsters“. az/zg

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