Oftersheim

Ausstellung Natalie Sauerwein stellt ihre Bilder im Gewölberaum der Gemeinde aus / Für sie ist Kunst eine Queller der Kraft und Ruhe

„Ich male, seit ich denken kann“

Archivartikel

Oftersheim.Natalie Sauerwein stellt von Freitag, 15. November, bis Freitag, 17. Januar, ihre Bilder unter dem Titel „Im Augenblick . . . Kunst sehen“ im Gewölberaum der Gemeindeverwaltung, Eichendorffstraße 2, aus.

Natalie Sauerwein wurde 1980 in Russland geboren und ist zweifache Mutter. Sie lebt seit 1996 in Deutschland und wohnt seit 2007 in Oftersheim. Wie ihre Liebe zur Kunst begann, kann sie gar nicht so genau sagen. „Ich male, seit ich denken kann. Schon als Kind war Malerei meine kleine Welt. Ich habe gezeichnet, während andere Kinder mit Puppen und Autos gespielt haben, und so ist es bis heute geblieben“, sagt sie und ergänzt: „Sogar noch mehr, es ist eine Leidenschaft entstanden. Eine unendliche Quelle, um Kraft und Ruhe zu schöpfen.“

Ein Fenster nach außen

Es ist ihre Art, mit der Welt zu kommunizieren – sozusagen ein Fenster nach außen. Kunst, findet sie, bietet die Möglichkeit, zu unserer eigenen Bestimmung zu finden, nicht über Gesetze von außen, sondern mehr und mehr auf dem Wege selbstverantworteter und gestalteter Wahrnehmung. Sehen selbst als einen schöpferisch aktiven Vorgang zu begreifen.

Um das Sehen zu verstehen, müsse man die Sinnestätigkeit selbst als eine geistige Tätigkeit begreifen. Die damit einhergehende Ungewissheit sei ein Appell an den Betrachter, selbst in Bewegung zu bleiben, um die in der Komposition gegebene innere Konstellation des Bildes und damit seinen Zusammenhang mit der Welt immer wieder neu zu befragen und auszubalancieren. zg

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