Oftersheim

Gemeinderat Ortsmitte soll für Fußgänger sicherer werden / Beruhigungsinseln oder neue Ampelschaltung könnten Abhilfe schaffen / Zuschuss für Kulturparkett

Kann Förderung bei der Bahn eingeklagt werden?

Oftersheim.Ein Thema der Gemeinderatssitzung am Dienstag, 19. Juni (Beginn: 18 Uhr), im Ratssaal ist der Bericht über die Kriminalitätsentwicklung des vergangenen Jahres (wir berichteten), den der Schwetzinger Revierleiter Martin Scheel vorstellen wird.

Weiterhin hat der Gemeinderat über ein Verkehrsproblem zu entscheiden. Da es im Kreuzungsbereich der Heidelberger-/Mannheimer Straße am Übergang immer wieder zu Gefahrensituationen für Fußgänger durch Autofahrer kommt, empfiehlt der Ausschuss für Verkehrsangelegenheiten den Umbau der Ampel derart, dass insbesondere die Ausschilderung am Ampelmast in Richtung Schwetzingen und Walldorf nach Abstufung der Heidelberger Straße als Ortstraße entfallen soll. Dann könne die sogenannte Lichtpunkthöhe für das Zusatzsignal tiefer gesetzt und die Erkennbarkeit verbessert werden.

Mehrere Optionen

Darüber hinaus empfiehlt der Ausschuss für Verkehrsangelegenheiten, im Kreuzungsbereich Silcher-/Heidelberger Straße, sogenannte mobile Beruhigungsinseln zu errichten, um dort eine Beruhigung des Straßenverkehrs zu erzielen.

Sollten beide Maßnahmen keine Besserung der Situation bringen, könnte auch die Ampel in der Heidelberger Straße mit derjenigen in der Mannheimer Straße gekoppelt werden. Die Vernetzung kostet 2500 Euro.

Auf der Tagesordnung steht auch eine Entscheidung, darüber, ob die Gemeinde gemeinsam mit dem Verkehrsverbund Rhein-Neckar (VRN) und der „DB Station & Service“ gegen den Zuwendungsbescheid des Eisenbahnbundesamtes Klage erhebt, das die Förderung der barrierefreien Unterführung abgelehnt hat (wir berichteten).

Jugend soll einen Platz bekommen

Das Amt sieht in der Unterführung in erster Linie einen ortsverbindenenden Weg und sich daher nicht in der Pflicht zu zahlen.

Einen ähnlich gelagerten Fall gibt es auch in Laudenbach. Dieser Fall könne – nach der Auffassung einer Heidelberger Rechtsanwaltskanzlei – auf Oftersheim übertragen werden.

Und schließlich geht es noch um die Standortbestimmung eines Jugendplatzes, den der Jugendgemeinderat angeregt hat. Denkbar wäre eine Fläche an der Bahnlinie innerhalb des Baugebiets Nord-West.

Auch über einen Zuschuss von 1000 Euro für den gemeinnützigen Verein „Kulturparkett Rhein-Neckar“ wird entschieden, ebenso wie über die Auftragsvergabe für die Dachdeckerarbeiten bei der Sanierung der Bauhofhalle. az

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