Oftersheim

Ü 30-Kreis Überlegungen zum letzten Abendmahl Jesu

Keiner will Schuld auf sich laden

Oftersheim.Der Ü 30-Kreis der evangelischen Kirchengemeinde lud einmal zum „etwas anderen Gottesdienst“ ein. Die Familien Fackel, Faude und Hillengass hatten sich dieses Mal Gedanken darüber gemacht, wie das letzte Abendmahl Jesu wohl abgelaufen sein könnte. Herrschte betretene Stille? Gab es angeregte Gespräche? Aufregung? Angst vor dem, was kommt?

Die Gedanken fassten sie – stellvertretend für sechs Jünger – in einem fiktiven Dialog zusammen und ließen die Gottesdienstbesucher zunächst am reichlich gedeckten Abendmahlstisch vor dem Altar in der Christuskirche Platz nehmen.

Zwanglose Unterhaltung

Das gemeinsame Mahl begann und nach einigen Minuten zwangloser Unterhaltung begannen die Jünger darüber zu „beraten“, wer denn nun aus ihrem Kreis welche Rolle am darauffolgenden Tag einnehmen würde. Wer würde wohl Jesus dreimal verleugnen, wer ihn dann tatsächlich verraten? Keiner der anwesenden Jünger wollte natürlich diese Schuld auf sich laden, doch es kam letztendlich, wie es die Bibel überlieferte. Im Dialog feierten die Jünger Judas als den „Mann der Stunde“, betreten und dennoch sichtlich erleichtert, dass sie die große Schuld nicht auf ihre eigenen Schultern laden mussten.

Angeregte Gespräche

Danach sprach Vikar Manuel Horn die Einsetzungsworte und man feierte gemeinsam das eigentliche Abendmahl. Zwischen einigen Liedern kamen angeregte Gespräche der Gottesdienstbesucher zustande.

Nach dem abschließend gesprochenen „Vater unser“ saßen die Mitglieder des Ü 30-Kreises noch lange in der mittlerweile vom Abendrot herrlich erleuchteten Christuskirche beisammen. adf

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