Oftersheim

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Anette Zietsch findet „Musik im Park“ keine Selbstverständlichkeit

Mit der Neugestaltung des Gemeindeparks vor 13 Jahren hielt auch eine neue Veranstaltungsreihe Einzug in die Ortsmitte: „Musik im Park“ sollte eine Erfolgsgeschichte werden, die sich nach wie vor großer Beliebtheit erfreut.

Das Konzept ist denkbar einfach: In ungezwungener Atmosphäre sollen die Besucher Musik der unterschiedlichsten Stilrichtungen genießen können – drei- bis viermal pro Jahr, immer sonntags, immer in den Sommermonaten, wenn möglich im Freien.

In diesem Jahr haben das Buron Duo, Kirbanu und am Sonntag Jonathan Zelter die Menschen erfreut. Dazu kam erstmals das Open-Air-Kino.

Ein paar Stühle genügen, und schon ist die Stimmung in den allermeisten Fällen garantiert – zumal die Besucher auch ihr Picknick mitbringen dürfen. Es ist sogar ausdrücklich erwünscht.

Und wenn das Wetter mal nicht mitspielt, steht der benachbarte Saal der evangelischen Kirchengemeinde zu Verfügung.

Erstaunlich ist aber, dass in Zeiten leerer Gemeindekassen der Eintritt zu den „Musik im Park“-Konzerten nach wie vor frei ist. Das ist nicht selbstverständlich, denn wenn bei den Kommunen der Rotstift angesetzt wird, passiert das meistens im Kulturbereich. Da ist es umso lobenswerter, dass die Verwaltung ihren Bürgern dieses Vergnügen erhält.

 
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