Oftersheim

Hardtbachdamm Notarzt kann nur noch den Tod feststellen

Mann (79) stirbt beim Spaziergang

Oftersheim.Zu einem tragischen Unglücksfall kam es am Dienstagnachmittag gegen 16 Uhr auf dem Hardtbachdamm im Oftersheimer Wald. Wie die Polizei unserer Zeitung bestätigte, klagte ein 79-jähriger Mann beim Spazierengehen über Übelkeit. Sein Begleiter alarmierte noch die Rettungskräfte, doch der Notarzt konnte beim Eintreffen nur noch den Tod des 79-Jährigen, der unter Vorerkrankungen litt, festellen.

Auch Feuerwehr-Kommandant Rüdiger Laser wurde mit seinen Leuten zur Tragehilfe hinzugezogen. „Und wir besitzen ja außerdem die nötige Ortskenntnis“, schilderte er gegenüber unserer Zeitung, dass das Unglück in einem entlegenen Bereich des Hardtbachdamms, etwa 1,3 Kilometer vom Hauptweg entfernt, passierte. „Der Zugang wurde erschwert durch das hohe Gras an dieser Stelle.“

Umsichtiges Verhalten

Laser lobte ausdrücklich das umsichtige Verhalten der Passanten. „Bei dem schönen Wetter waren viele Spaziergänger unterwegs, die unsere Bemühungen um das Leben des Mannes gesehen haben. Sie haben die Notlage erkannt und die Maßnahme nicht gestört“, berichtete der Kommandant. Im Gegenteil: „Als wir auf dem Hauptweg eingetroffen sind, hat man uns schon erwartet und bereitwillig den Weg zur Einsatzstelle gezeigt“, freute er sich über dieses vorbildliche Verhalten. Auch die Zusammenarbeit zwischen Rettungsdienst, Feuerwehr und Polizei habe vorbildlich geklappt.

An die Unglücksstelle wurden außerdem zwei Notfallseelsorger aus Eppelheim und St. Leon gerufen, die den Begleiter des toten Mannes betreut haben. az

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