Oftersheim

Rathaus Allgemeinverfügung an neue Verordnung angepasst

Maske auf im Wartebereich

Archivartikel

Oftersheim.Die Gemeindeverwaltung hat die Allgemeinverfügung wegen der aktuellen Corona-Verordnung angepasst. Seit dem 27. Oktober gelte neben der Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg die Allgemeinverfügung der Gemeinde, teilt die Verwaltung mit. Nun sei diese Verfügung der Corona-Verordnung vom 2. November angepasst worden.

In der Verordnung des Landes sind unter anderem die befristeten Maßnahmen zur Abwendung einer akuten Gesundheitsnotlage geregelt. Die Benutzung öffentlicher und privater Sportanlagen und -stätten, einschließlich Fitnessstudios, Yogastudios, Tanzschulen und ähnliche Einrichtungen sowie Bolzplätzen ist im November nicht erlaubt.

Die Nutzung für den Freizeit- und Amateurindividualsport allein, zu zweit oder mit den Angehörigen des eigenen Haushalts, außerdem zu dienstlichen Zwecken, für den Schulsport, Studienbetrieb, Spitzen- und Profisport ist allerdings erlaubt. Somit sei auf dem TSV-Sportplatz Individualsport für maximal zehn Nutzer gleichzeitig erlaubt.

Die öffentlichen Einrichtungen (Kurpfalzhalle, Karl-Frei-Halle, Rose-Saal, Mannheimer Straße 59) bleiben bis auf Weiteres generell geschlossen.

Verantwortung übernehmen

Bürgermeister Jens Geiß bittet um Verständnis: „Es ist nicht einfach für die Kommunen, alle Regeln auf die lokale Ebene herunterzubrechen. Wir wollen Individualsport nicht untersagen, natürlich soll jeder allein oder zu zweit in Wald und Feld joggen gehen können. Das ist nach derzeitiger Lage das gute Recht. Aber wir haben eben auch im November einen Teil-Lockdown, mit dem wir hoffen, die Zahl der mit Corona-Infizierten wieder zu senken. Dazu gehört, dass Menschenansammlungen vermieden werden sollen. Einerseits habe ich Verständnis dafür, dass jeder ein Schlupfloch sucht, um seine eigenen Interessen doch noch zu verwirklichen. Andererseits gibt es ein gesamtgesellschaftliches Interesse, die Pandemie einzudämmen. Und ich denke, das oberste Gebot der Stunde sollte lauten: Wir übernehmen Verantwortung füreinander und schützen die Schwächeren unter uns. Dann müssen wir Schutzmaßnahmen befolgen.“

Die Verwaltung war verpflichtet, eine Allgemeinverfügung zu erstellen, weil im Rhein-Neckar-Kreis der Inzidenzwert von 50 überschritten wurde. Um die Pandemie einzudämmen, sind in der Allgemeinverfügung weitere Schutzmaßnahmen für Oftersheim geregelt: Es gilt eine Maskenpflicht in öffentlichen Bereichen, bei denen nicht immer der Abstand eingehalten werden kann. Dazu gehören etwa Wartebereiche zum Beispiel vor Geschäften oder Kindertagesstätten und Schulen, aber auch in Sportstätten und auf dem Wochenmarkt. zg

Info: Die aktuelle Allgemeinverfügung gibt’s unter www.oftersheim.de

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