Oftersheim

Siedlergemeinschaft Mehrtagesausflug führt die Reisegruppe in den Harz / Wernigerode, Goslar, Quedlinburg und der „Blocksberg“ als beeindruckende Ziele

Mit der Schmalspurbahn geht’s auf den Brocken

Archivartikel

Oftersheim.Immer eine Reise wert! Der Nationalpark Harz war das Ziel des Mehrtagesausflugs der Siedlergemeinschaft. Nach dem obligatorischen Sektfrühstück wurde in der Bier- und Fachwerkstadt Einbeck ein Zwischenstopp eingelegt, heißt es in einer Mitteilung des Vereins. Das Stadtbild der ehemaligen Hansestadt wird im Zentrum von mehr als 150 spätmittelalterlichen Fachwerkhäusern geprägt.

Am späten Nachmittag bezogen die Siedler ihr Hotel in Wernigerode, nur wenige Schritte von der historischen Altstadt entfernt. Das erste Ziel am nächsten Tag war Goslar, Unesco-Weltkulturerbe. Bei einer Stadtführung, beginnend an der majestätischen Kaiserpfalz, sahen sich die Siedler viele historische Häuser in der Altstadt an und waren pünktlich zum beliebten Glockenspiel am Marktplatz. Im Figurenumlauf wird zur Melodie des Steigerliedes die Geschichte des Bergbaus erzählt.

Einzigartiges Ambiente

Im Goslarer Stadtteil Hahnenklee-Bockswiese schaute sich die Gruppe die Gustav-Adolf-Stabkirche an, der Bau ist eine freie Nachbildung der Stabkirche von Borgund. Nach einer kleinen Rundfahrt über Clausthal-Zellerfeld wurde die Kaffeepause in Braunlage eingelegt. Die nächste Stadtführung machten die Siedler tags darauf in der Welterbestadt Quedlinburg. Die historische Altstadt hat ein einzigartiges Flair und Ambiente. In verwinkelten Gassen und Plätzen befinden sich gut 2000 Fachwerkhäuser aus acht Jahrhunderten.

Natürlich wurde auch der berühmte Quedlinburger Käsekuchen versucht. Von Quedlinburg aus ging es zum Hexentanzplatz. Der altsächsische Kultplatz auf einem hoch liegenden Plateau bietet einen tollen Blick ins Bodetal.

Auch in Wernigerode, der bunten Stadt im Harz, konnten bei einer Stadtführung viele historische Gebäude und aufwendig renovierte Fachwerkhäuser angesehen werden, darunter das mittelalterliche Rathaus und das „Schiefe Haus“. Majestätisch thront das Schloss, das ursprünglich eine mittelalterliche Burg war, über der Stadt.

Sturmumtoster Gipfel

Am Nachmittag fuhren die Siedler mit der dampfbetriebenen Harzer Schmalspurbahn auf den Brocken, im Volksmund auch „Blocksberg“ genannt. Vom sturmumtosten Gipfel war die Rundumsicht bei wolkenlosem Himmel sehr gut. Bei der Fahrt über die Mauerkrone der Rappbode-Talsperre, mit 106 Metern die höchste Staumauer Deutschlands, konnte die daneben neu errichtete, weltweit längste Seilhängebrücke bewundert werden.

Am Rückreisetag machte die Reisegruppe eine Führung in der Nordhäuser Traditionsbrauerei mit Verkostung. Nach der Mittagspause in einem schattigen Biergarten in Hannoversch Münden, wo Werra und Fulda zur Weser zusammenfließen, kehrten die Siedler nach fünf erlebnisreichen Sonnentagen mit vielen neuen Eindrücken in die Hardtwaldsiedlung zurück. zg

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