Oftersheim

Theodor-Heuss-Schule Hort und Kernzeit bieten Betreuung in den Ferien an / Mädchen und Jungen machen Ausflüge in Luisenpark, Kletterparcours und Maislabyrinth

Mit Hockey und Billard geht es bei ihnen rund

Oftersheim.Sommerferien. Die Schulen sind zu – denkt man. In der Theodor-Heuss-Schule herrscht aber noch Leben. Mädchen und Jungen rennen über den Pausenhof, spielen Fußball oder rutschen. Im Gebäude stehen Marlene (8) und Lenia (7) am Billardtisch. Marlene ist dran und versenkt die rote Kugel fast im Loch.

Jeden Tag sind die beiden da, wie sie gleich freudig erzählen. „Wir spielen gerne Billard. Es ist immer spannend, ob man gewinnt oder verliert“, erklärt Lenia, die die erste Runde verloren hat. Aber aufhalten lässt sie sich davon nicht und Marlene und Lenia starten gleich in die zweite Runde. Die beiden wirken so vertraut, dass der Gedanke aufkommt, sie würden sich schon ewig kennen. „Wir haben uns aber erst hier kennengelernt. Wir gehen nämlich auf unterschiedliche Grundschulen“, erklärt Marlene.

In den ersten drei Wochen der Sommerferien bieten Kernzeit und Hort eine Betreuung für Kinder der ersten bis vierten Klassen an, wie Andrea Siegel-Partl verrät. „Es gibt auch die Möglichkeit, noch die Fünftklässler daran teilnehmen zu lassen.“ Zwischen 70 und 100 Kinder sind in den drei Wochen in der Schule und auf Ausflügen mit den Betreuern dabei.

Neben den vielen Spielmöglichkeiten, die es in der Schule gibt, waren die Mädchen und Jungen im Kletterwald in Speyer, im Mannheimer Luisenpark und im Maislabyrinth in Hockenheim unterwegs. „Wir haben beim Programm auf die Hitze Rücksicht genommen, daher auch der Besuch im Luisenpark“, sagt Siegel-Partl.

Seilbahn ist der Renner

Während Noemi (8) und Nina (7) draußen sind und immer wieder hoch zur Rutsche laufen, um über diese wieder auf den Boden zu kommen, verraten sie, dass sie es im Kletterwald am besten fanden. „Vor allem die Seilbahn war richtig cool“, sind sich die beiden Mädchen einig, die sich aus der Schule kennen. Und schon geht es wieder weiter – rauf zur Rutsche und über diese wieder hinunter.

Auf der anderen Seite des Schulhofes fliegt gerade ein Ball ins Tor, während Lukas (10) erzählt, dass er bald in den Urlaub fährt und deswegen nur zwei Wochen beim Ferienprogramm dabei ist. „Am liebsten bin ich am Billardtisch. Aber ich bin auch viel draußen und schaue den anderen Kindern zu. Ich bin nicht so der Wilde“, sagt Lukas und muss lächeln.

Während Marlene und Lenia noch mitten in der zweiten Billardrunde sind, steht Lukas daneben und schaut den beiden zu: „Oh das war knapp“, sagt er zu Marlene, die sich ärgert, dass die Kugel nur knapp nicht ins Loch fiel. Der absolute Favorit bei den Kindern ist jedoch der Lego-Tisch. Rundherum haben sich vorwiegend Jungen versammelt und bauen Häuser und Autos.

Lego-Tisch ist Favorit

Felix (9) findet es schade, dass am Lego-Tisch manchmal Streitigkeiten wegen der Steine herrschen. Die Freunde Max und Mika (beide 9) spielen draußen gerne Fußball, aber wenn sie im Schulgebäude sind, ist der Lego-Tisch ihr Favorit. Voller Stolz zeigen sie ihre gebauten Werke. „Schau mal, da haben wir die Häuser gebaut. Dazu noch ein Auto, das dann direkt vor dem Haus parken kann“, zeigt sich Max begeistert von der Konstruktion.

Wenn die Mädchen und Jungen auf die Ausflüge angesprochen werden, sind sie sich einig. Die Ausflüge in den Kletterwald und ins Maislabyrinth kamen bei ihnen einfach am besten an. Auch wenn sie in der Schule viele Möglichkeiten haben, sich auszutoben.

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