Oftersheim

Friedrich-Ebert-Schule Erste und zweite Klassen nehmen an „Jugend trainiert“ teil

Mit Spaß auf nach Olympia

Oftersheim.Ein Hauch des olympischen Geistes schwebt durch die Kurpfalzhalle. Die zweiten Klassen der Friedrich-Ebert-Grundschule nehmen voller Freude an ihrem „Mach-mit-Tag“ zu den Schulsportwettbewerben „Jugend trainiert für Olympia“ teil.

Die im Schuljahr 2016/2017 vom Kultusministerium neu eingeführte Schulsportwettbewerbsform soll bereits die Erst- und Zweitklässler spielerisch zu Sport und Bewegung mit Wettbewerbscharakter heranführen. Das gemeinsame Sporttreiben und die Freude an der Bewegung stehen hier jedoch deutlich im Vordergrund. Der Bundeswettbewerb der Schulen „Jugend trainiert für Olympia“ ist mit rund 800 000 teilnehmenden Schülern pro Jahr der weltgrößte Schulsportwettbewerb. In 21 Sportarten werden jährlich die besten Schulen Deutschlands bei den Bundesfinalveranstaltungen ermittelt.

In der Friedrich-Ebert-Schule toben sich die Schüler an sechs ausgewählten Stationen, die sportartübergreifende Übungen beinhalteten, in Kleingruppen mächtig aus und stellen ihre Koordinationsfähigkeit, Kraft, Ausdauer und Geschicklichkeit unter Beweis.

Auf einem Bein springen

Sie hüpfen beispielsweise auf einem Bein, springen möglichst weit mit geschlossenen Beinen aus dem Stand, schwingen an Tauen und turnen eine möglichst gerade Kerze. Für eine gelungene Ausführung sammelt jeder Punkte für seine Mannschaft.

Auch mit dem Ball muss geschickt umgegangen werden – und zwar in Form von Werfen und Fangen sowie Prellen von unterschiedlichen Standpunkten aus. Nachdem die Kinder die Übungen mit Bravur ausgeführt haben, treten die Mannschaften in einer sogenannten „Schiebestaffel“ gegeneinander an. Eine Teppichfliese wird dabei mit den Händen entlang einer festgelegten Strecke geschoben. Jede Gruppe strengt sich an, feuert seine Teamkameraden kräftig an und liefert sich mit den anderen Gruppen ein spannendes Kopf-an-Kopf-Rennen. Alle Gruppen sind sehr gut, die Ergebnisse daher auch entsprechend knapp.

Am Ende müssen die Schüler beim Tauziehen noch einmal all ihre Kräfte mobilisieren. Nach zwei bewegten Schulstunden ist jede Klasse mit ihrem Programm – und auch körperlich – fix und fertig. Nun werden die Einzelergebnisse ausgewertet, so dass in den nächsten Tagen in jeder Klasse eine Siegermannschaft feststeht.

Tauziehen kommt gut an

Rückblickend sind sich alle einig, dass der Wettbewerb viel Spaß gemacht hat und vor allem das Tauschwingen und Tauziehen viel Freude bereitet haben. Ein besonderes Dankeschön der Friedrich-Ebert-Grundschule geht an die Mütter und einen Opa, die der Schule beim Wettbewerb tatkräftig unterstützt haben. Als Grundschule mit sport- und bewegungserzieherischem Schwerpunkt wird die Friedrich-Ebert-Schule diesen Sportwettbewerb als weiteren Baustein gerne in ihr Schulkonzept aufnehmen. zg

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